Wer sich mit Trading und Investieren beschäftigt, hat mit Sicherheit schon einmal von dem Begriff ETF gehört. Es gibt unzählige YouTube-Videos und Ressourcen zum Thema und viele Experten schwören darauf, dass ETFs ein essenzieller Bestandteil eines guten Portfolios sind.

In Zeiten von niedrigen Zinsen stecken auch viele Privatpersonen in der Schweiz ihr Geld lieber in einen ETF, als es auf einem Bankkonto liegen zu lassen. Laut vielen Ratgebern sind ETFs vor allem für Anfänger ein perfekter Einstieg in die Aktienwelt.

Doch was sind ETFs überhaupt? Wie unterscheidet sich diese Form des Investments zu normalen Aktien, Kryptowährungen oder CFDs und welche Vorteile haben ETFs? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Artikel für Trader aus der Schweiz. 

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • ETFs sind börsengehandelte Fonds und eine beliebte Anlageform für Trader und Investoren.
  • Die meisten ETFs sind passiv verwaltete Indexfonds, die einen Börsenindex nachbilden.
  • ETFs bieten eine breite Streuung und Schutz vor Kursverlusten einzelner Aktien.
  • Es gibt passive und aktive ETFs, wobei passive ETFs üblicher sind und in diesem Artikel behandelt werden.
  • ETF-Trading erfordert eine Entscheidung über den gewünschten ETF, die Auswahl eines Brokers, die Formulierung eines Anlageziels, den Kauf des ETFs und das Beobachten des Kurses.

ETF Definition

Die Abkürzung ETF steht für „Exchange-Traded Fund“, was übersetzt so viel bedeutet wie „börsengehandelter Fonds“. Die meisten ETFs sind sogenannte passiv verwaltete Indexfonds. Das bedeutet, dass ein Börsenindex (zum Beispiel der DAX oder der S&P 500) nachgebildet wird und Anleger dann in diesen investieren können. 

Ein weiteres Beispiel für einen Börsenindex ist der Swiss Market Index (SMI), der wichtigste Index der Schweizer Börse. Hier werden die 20 liquidesten und größten Titel aus dem SPI Large- und Mid-Cap-Segment abgebildet.

Wenn Sie nun in einen SMI-ETF investieren, stecken Sie Ihr Geld mittelbar in diese 20 Aktien. Verändert sich die Gewichtung der einzelnen Aktien, verändert sich auch der anteilige Besitz des Anlegers. So ist man vor Kursverlusten einzelner Aktien bestens geschützt.

Funktionsweise von ETFs
Funktionsweise von ETFs

ETF-Trading ist für die meisten Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Währungen oder Rohstoffe verfügbar. Die meisten ETFs sind jedoch Aktien-ETFs, so wie der größte ETF überhaupt: Das ist der Standard & Poors Depositary Receipt, der den S&P 500 nachbildet. Dieser Fonds konnte seit 1993 an der AMEX gekauft werden. Noch heute sind S&P 500-ETFs beliebte Produkte und fester Bestandteil vieler Portfolios.

Man unterscheidet zwischen zwei grundlegenden Arten börsengehandelter Fonds:

  • Passive ETFs: Die meisten ETFs werden passiv verwaltet, was heißt, dass die prozentualen Anteile der einzelnen Wertpapiere an einen Index oder eine Benchmark gekoppelt werden. Das Verhältnis wird nicht von einem Fondsmanager gesteuert, sondern richtet sich zum Beispiel nach dem Ranking der 20 stärksten Aktien eines Landes oder eines Investmentsektors.
  • Aktive ETFs: Manche ETFs werden aktiv verwaltet. Sie haben nur einen geringen Marktanteil und die Abgrenzung zu Strategieindizes ist unscharf. Bei einem aktiv verwalteten ETF besteht keine Anbindung an einen Index. Ganz im Gegenteil: ein Fondsmanager kann ein eigenes Asset-Paket zusammenstellen, wodurch Anleger spezielle Strategien leichter umsetzen können.

Da passiv verwaltete Fonds heute weit üblicher sind und für die meisten Leser interessanter sind, bezieht sich dieser Artikel grundsätzlich auf diese, außer es ist explizit von aktiv verwalteten ETFs die Rede.

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Was ist ETF Trading?

Beim ETF Trading spricht man ganz einfach vom Handel mit ETFs. Wie bereits in der Definition beschrieben, ist ein ETF ja kein aktiv gemanagter Fond. Dementsprechend gilt es, sich die ETFs eigens und einzeln anzuschauen und das Portfolio dementsprechend selber zu managen.

Glücklicherweise gibt es auf der Website von den Herausgebern der einzelnen ETFs meistens viele Informationen zur Zusammensetzung der einzelnen ETFs. Sofern man sich dies bewusst ist, funktioniert das ETF-Trading gleich, wie wenn man eine normale Aktie handelt. Man wählt den Vermögenswert im Broker aus, gibt an, wie viele Anteile man erwerben möchte und gibt eine Order auf.

Achtung: Nur für langfristige Anleger

ETFs sind von ihrer Natur aus eine langfristige Anlage. Durch die breite Streuung der einzelnen Vermögenswerte ist ein ETF in sich schon diversifiziert, was ein vergleichsweise langsames Wachstum ergibt.

Dementsprechend kommt es selten vor, dass Daytrader beispielsweise mit ETFs handeln oder ETFs nur wenige Tage behalten werden. Der Fokus liegt hier viel mehr auf der Buy-and-Hold-Strategie. Natürlich kann man sein Portfolio aber schneller wachsen lassen, indem man viele ETFs kauft und auch hierbei das Portfolio nach Ländern oder Branchen aufteilt und ETFs in aufstrebenden Bereichen erwirbt. 

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Wie funktioniert das ETF-Trading?

Sie wollen in einen ETF investieren? Wir erklären in einfachen Schritten, wie das funktioniert. Sie werden merken, dass ETF-Trading eine sehr einfache Form der Anlage ist und vor allem auch für unerfahrene Anleger geeignet ist.

  1. Entscheiden Sie, welche Art von ETF Sie kaufen wollen: Schauen Sie sich mehrere Börsenindizes wie den Dow Jones, NASDAQ oder S&P 500 an. Sie können sehen, welche Aktien im jeweiligen Index enthalten sind und wie breit der Fonds gestreut ist. Je breiter die Streuung, desto niedriger ist das Risiko. Achten Sie außerdem darauf, wie viele Aktien der Index umfasst – viele Aktien stehen für weniger Risiko. Wollen Sie zum Beispiel eine möglichst große Streuung erreichen, empfehlen sich ETFs wie der Xtrackers MSCI World. Wollen Sie wiederum in einen einzelnen Sektor, beispielsweise „Erneuerbare Energie“, investieren, können Sie sich einen entsprechenden Fonds aussuchen. In diesem Fall käme der „iShares Global Clean Energy“ in Frage.
  1. Suchen Sie sich einen passenden Broker: Mittlerweile bieten die meisten etablierten Broker wie eToro, Scalable Capital oder Capital.com eine Vielzahl an verschiedenen ETFs an. Informieren Sie sich trotzdem, wo Ihr gewünschter Fonds verfügbar ist. Generell ist es wichtig, auf einen vertrauenswürdigen Broker zu setzen. Die bewährten Broker unterscheiden sich meist nur minimal bezüglich der angebotenen Produkte. Andere Faktoren können Design, Benutzerfreundlichkeit, Gebühren oder Sympathie sein. Weiter unten stellen wir Ihnen fünf gute Broker für ETFs vor, die auch in der Schweiz genutzt werden können.
  1. Formulieren Sie ein Anlageziel: Blind ein Produkt zu kaufen, ist selten eine gute Idee. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Kauf, wie lange Sie den Fonds halten wollen, wie viel Geld Sie investieren wollen und was Ihr Ziel ist. Während sich manche Anleger einen breit gestreuten Index wie den MSCI World aussuchen und nur in diesen investieren, möchten andere Anleger ihr Geld auf mehrere Produkte aufteilen. Dabei gibt es mehrere Strategien, die im Laufe des Artikels noch erläutert werden. Zum Beispiel kann man je nach Präferenz einen Sektor zu einer starken Position im Portfolio machen, oder sich auf eine Region der Welt fokussieren. Entscheiden Sie sich außerdem, ob Sie eine Einmalinvestition bevorzugen oder einen Sparplan erstellen möchten, bei dem regelmäßig eine bestimmte Summe automatisch investiert wird.
  1. Kaufen Sie den ETF: Sie haben sich nun ausreichend informiert und sich ein Produkt ausgesucht. Geben Sie den Produktnamen in der Suchleiste Ihres Brokers ein. Noch besser ist es, nach der ISIN oder WKN zu suchen. Mit diesen Kennnummern kann jedes Wertpapier eindeutig identifiziert werden. So können Sie sichergehen, dass Sie genau den gewünschten Fonds kaufen. Viele Produkte haben ähnliche Namen und so kann es schnell zu Verwechslungen kommen. Wenn Sie den ETF gefunden haben, können Sie ihn innerhalb der Öffnungszeiten der Börse kaufen.
  1. Beobachten Sie den Kurs: Schauen Sie von Zeit zu Zeit, wie sich der Kurs Ihres ETF entwickelt. Haben Sie dabei immer Ihr Anlageziel im Hinterkopf und handeln Sie nicht vorschnell. Denken Sie an die Möglichkeit, bei einem Dip günstig nachzukaufen.

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Kosten und Gebühren beim ETF-Trading

Grundsätzlich sind ETFs eine gute Möglichkeit, günstig zu investieren. Komplett kostenfrei sind Fonds nicht, weswegen wir Sie über gängige Kostenfaktoren aufklären wollen:

  • Transaktionsgebühren: Bei den meisten Brokern zahlt man pro Transaktion, also Kauf oder Verkauf, eine Gebühr. Diese liegt üblicherweise zwischen 2 und 10 CHF.
  • Depotgebühren: Viele Broker sind gratis verwendbar, für andere muss man eine kleine Kontogebühr zahlen. Informieren Sie sich über die Depotgebühren des Brokers, den Sie benutzen wollen.
  • Sparplangebühren: Besonders günstig im Vergleich zu den klassischen Transaktionsgebühren sind Sparpläne. Häufig lassen sich diese gratis oder gegen eine Gebühr von wenigen CHF einrichten.
  • Produktkosten: Ein ETF ist wesentlich günstiger, wenn er passiv statt aktiv verwaltet wird, weil kein Fondsmanager benötigt wird. Die Produktkosten liegen im Schnitt zwischen 0,12 und 0,50 Prozent pro Jahr.

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Voraussetzungen fürs ETF-Trading in der Schweiz

In der Schweiz kann man genauso gut ETF-Trading betreiben wie in anderen europäischen Staaten. Alle Börsen sind von der Schweiz aus zugänglich und alle gängigen Broker sind verfügbar. 

Die Voraussetzungen für das ETF-Trading sind zunächst eine funktionierende Internetverbindung, um online traden zu können, ein Bankkonto , um die Produkte erwerben zu können, und einen Broker, bei dem die Fonds angeboten werden. In der Schweiz dürfen Sie erst mit 18 Jahren Ihr eigenes Depot eröffnen. Daher bleibt für jüngere Interessenten nur die Möglichkeit, einen Verwandten zu bitten, stellvertretend an der Börse aktiv zu werden.

Als letzten Punkt könnte man eine gewisse Expertise bezüglich des Handels mit Finanzprodukten nennen. ETFs kann man zwar ohne Weiteres kaufen, wenn man kein Profi im Bereich Investment ist, jedoch sollte man zumindest verstehen, was ein Fonds ist, wie man das Risiko gering hält und was eine breite Streuung bedeutet.

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Vor- und Nachteile von ETF-Trading

Vorteile

  • Diversifikation
  • Niedrige Kosten
  • Flexibilität
  • Transparenz
  • Zeitersparnis
  • Sparpläne

Nachteile

  • Langsames Wachstum durch Streuung
  • Keine hohen Gewinne
  • Keine Aktionärsrechte bei synthetischen ETFs

Wie jedes Produkt am Finanzmarkt haben auch ETFs ihre Vor- und Nachteile. Zwar sind sich die meisten Experten einig, dass diese Fonds großteils positive Eigenschaften aufweisen, trotzdem ist die Betrachtung beider Seiten ratsam.

Vorteile von ETF-Trading

  • Diversifikation: Mit einem breit gestreuten ETF wie einem beliebigen MSCI World kann man mit nur einer Investition mehr als 1000 Aktien besparen. Im Vergleich zum Kauf einer einzelnen Aktie eines Unternehmens ist die Rendite nicht allein von  dessen Unternehmenserfolg abhängig, das Risiko ist also viel geringer.
  • Niedrige Kosten: Insbesondere passiv verwaltete Fonds sind für den Kunden günstiger als andere Produkte an der Börse. Die Total Expense Ratio (TER) liegt in der Regel unter 0,5 %, abgesehen davon muss man meist nur die Transaktionsgebühr des Brokers beachten.
  • Flexibilität: ETFs lassen sich innerhalb der Handelszeiten der Börse immer kaufen und verkaufen, was sie zu einer sehr liquiden Anlageoption macht. Man kann ETFs jederzeit wieder zu Geld machen.
  • Transparenz: Jeder kann einsehen, welche Wertpapiere Teil eines Fonds sind und wie die einzelnen Aktien gewichtet sind. Die Kriterien, die die Unternehmen erfüllen müssen, sind jederzeit einsehbar und die Strategie richtet sich immer nach dem nachgebildeten Index.
  • Zeitersparnis: Keine Anlageklasse erfordert so wenig Zeit wie ETFs. Das Investment ist meistens langfristig ausgelegt und nach dem Kauf müssen Sie wenig bis gar nichts tun. Man denke im Vergleich dazu an das Daytrading, bei dem Anleger jeden Tag mehrere Stunden investieren.
  • Sparpläne: ETFs sind mit Sparplänen kompatibel. Diese stellen eine beliebte Möglichkeit dar, regelmäßig eine fixe Summe an der Börse zu investieren. Die Sparpläne sind günstig und einfach einzurichten. Wenn sie einmal eingerichtet sind, muss man als Anleger nichts mehr machen. Vorteil davon ist außerdem, dass unabhängig vom Kurs immer gleich viel gespart wird. So profitiert man von der Marktvolatilität, , da auch zu günstigen Preisen bei Kurseinbrüchen investiert wird.

Nachteile von ETF-Trading

  • Streuung: Nicht jeder ETF ist automatisch breit gestreut. Nischen-Fonds können oft große Chancen, aber auch ein großes Risiko mit sich bringen. Das gilt für viele themenbasierte Fonds, weil hier oftmals eine einzelne Branche vertreten ist. Gibt es Schwierigkeiten in dieser Branche, kann es zu starken Kursrutschen kommen.
  • Geduld: Wenn Sie schnell hohe Gewinne erzielen möchten, sind ETFs selten der richtige Weg dafür. Sie sollten bereit sein, das Produkt im besten Fall einige Jahre lang im Portfolio zu halten. Bei Fonds kann der Kurs oft über Monate oder Jahre sinken. Wichtig ist nur, dass der Trend langfristig nach oben geht.
  • Keine Aktionärsrechte bei synthetischen ETFs: Aktienbesitzer dürfen an der Hauptversammlung teilnehmen und haben ein Stimmrecht hinsichtlich bestimmter Themen wie der Dividendenauszahlung. Bei synthetischen ETFs verzichtet man auf dieses Recht. Nur bei physische nachgebildeten ETFs kommt man in den vollen Genuss der Aktionärsrechte

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ETF-Trading-Strategien

Beim ETF-Trading gibt es verschiedene Herangehensweisen, die alle zum Erfolg führen können. Welche Strategie man persönlich verfolgt, hängt vom Anlageziel und von der persönlichen Überzeugung ab. Wir präsentieren Ihnen einige Szenarien, wie ein ETF-Investment aussehen kann.

Buy-and-Hold-Strategie

Bei dieser Strategie handelt es sich um die wahrscheinlich leichteste und unkomplizierteste Option. Zu Beginn suchen Sie sich einen oder mehrere ETFs, die eine möglichst breite Streuung Ihres Portfolios erzielen.

In den nächsten Jahren investieren Sie regelmäßig in diese ETFs und halten diese langfristig. Man spart immer weiter in sein “Weltportfolio” ein. Die ETFs sollten eine möglichst diversifizierte und große Menge an Unternehmen, Branchen und Regionen enthalten – ein beliebter Index, um dies zu erreichen, ist beispielsweise der MSCI World.

Core-Satellite-Strategie

Ähnlich wie bei Buy-and-hold besteht der Großteil des Portfolios aus breit gestreuten Fonds. Dies könnte zum Beispiel wieder ein MSCI World-Produkt sein. Manche erweitern den Core auch gerne mit der Abbildung anderer Regionen wie Asien oder Europa, da der MSCI World tendenziell eher USA-lastig ist.

Diese wenigen stabilen Fonds bilden also den „Kern“. Zusätzlich wird jedoch eine kleinere Summe in sogenannte „Satelliten“ investiert. Das können langfristige Trends wie Nachhaltigkeit, Robotik oder Medizin sein. Als Verhältnis zwischen Kern und Satelliten empfiehlt sich 80 zu 20, wobei der Core immer die stärkere Position sein sollte.

Trendfolge-Strategie

Bei einer Trendfolge wird die Zusammensetzung des ETF-Portfolios automatisch durch einen Algorithmus erstellt. Dies geschieht durch Signale aus statistisch ausgewerteten Datensätzen. So sollen Trends frühzeitig erfasst werden. Kommt es zu einem Kaufs- oder Verkaufssignal, geschieht die Transaktion automatisch. Diese Signale sind jedoch nicht immer richtig und vor allem für Anfänger ist diese Strategie schwer durchschaubar.

Themen-Strategie

Einigen Anlegern ist es wichtig, nur in eine bestimmte Branche zu investieren. Das können zum Beispiel Nachhaltigkeit, grüne Energie, Künstliche Intelligenz oder Cybersecurity sein. Die Streuung ist nicht breit, das Risiko entsprechend höher. Ein Trend wiederum kann zu großen Gewinnen führen. Diese Strategie bietet sich für Anleger an, die sich nur auf ein bestimmtes Thema fokussieren wollen.

Selbstredend gibt es viele andere Strategien, im Rahmen dieses Artikels wurden nur die wichtigsten angeschnitten.

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Die fünf besten ETF-Broker

Bei der Wahl des Brokers sind einige Faktoren zu beachten. Dazu gehören die Produktauswahl, der Datenschutz, die Seriosität, die Benutzerfreundlichkeit, die Kosten und die Zuverlässigkeit. Wir stellen Ihnen nun die fünf besten ETF-Broker vor, die alle Anforderungen erfüllen und von der Schweiz aus verfügbar sind. Mit diesen Brokern machen Sie also nichts falsch, wenn Sie Fonds kaufen wollen.

  • Capital.com: Bei Capital.com ist eine große Zahl an ETFs verfügbar. Die Gebühren sind gering und die Plattform punktet mit einem gelungenen User Interface sowie schnellen Ausführungen.
  • eToro: eToro dürfte mittlerweile jedem als vertrauenswürdiger Broker bekannt sein. Der Anbieter punktet mit jahrelanger Erfahrung, großer Auswahl an Fonds und Sparplänen sowie günstigen Konditionen.
  • Flatex: Flatex ist auch für Einsteiger einfach in der Bedienung und hat sehr viele ETFs im Angebot, auch die Sparpläne funktionieren einwandfrei. Andere Broker haben zwar noch günstigere Konditionen, Flatex bietet trotzdem ein tolles Gesamtpaket.
  • Scalable Capital: Hier handelt es sich um einen sehr flexiblen und individuellen Anbieter. Grundsätzlich sind keine festen Gebühren zu zahlen, die Kosten werden individuell berechnet. Es gibt mehr als 1500 verschiedene ETF-Optionen.
  • Smartbroker: Auch mit Smartbroker machen Sie nichts falsch – es handelt sich um einen sicheren und übersichtlichen Broker. Die Gebühren für das ETF-Trading sind gering.
  • XTB: XTB ist ein internationaler Broker mit Zugäng zu über 5.700 Märkten. Neben CFDs und Forex bietet XTB auch ein umfangreiches Angebot an ETFs, das neben klassischen Indizes wie MSCI und S&P 500 auch sektor- und themenbasierte ETFs enthält.

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Fazit – ETFs perfekt für langfristige Geldanlage

Zum Schluss lässt sich sagen, dass ETFs eine großartige Möglichkeit sind, um sicher und langfristig zu investieren. Passiv verwaltete, börsengehandelte Indexfonds sind an einen Börsenindex wie den S&P 500, DAX oder Dow Jones gekoppelt, die allesamt viele große Aktien beinhalten. Zu erwähnen ist, dass ETFs nicht nur für Aktien, sondern für alle Anlageklassen verfügbar sind. 

Das ETF-Trading ist simpel und für Anfänger und Profis gleichermaßen zu empfehlen. Mehr als einen guten Broker, das nötige Geld und etwas Geduld braucht man nicht und derZeitaufwand ist minimal. Andere Vorteile sind die gesteigerte Diversifikation, niedrige Kosten, hohe Transparenz und langfristig meist solide Gewinne.

Nur für einen kurzfristigen Anlagehorizont sollte man auf andere Anlageklassen setzen. Außerdem könnte es für den ein oder anderen ein Nachteil sein, dass man bei synthetischen ETFs verglichen mit konventionellen Aktien kein Stimmrecht bei Hauptversammlungen hat.

Langfristige Investitionen mit wenig Risiko

Wer langfristig mit wenig Risiko investieren will, kommt nicht um ETFs herum. Besonders die Strategien Buy-and-hold sowie Core-Satellite sind ideal für ein Investment über mehrere Jahre. In den vergangenen Jahrzehnten haben solche Strategien für Gewinne im hohen einstelligen Prozentbereich gesorgt, wenn man die Positionen über mehrere Jahre gehalten hat.

Aus diesem Grund und wegen der niedrigen Kosten erfreuen sich ETFs als Altersvorsorge und zum privaten Vermögensaufbau hoher Beliebtheit. Welchen Broker Sie für das ETF-Trading verwenden wollen, ist schlussendlich Geschmackssache. Besonders empfehlenswert sind Flatex, eToro, Smartbroker, Capital.com und Scalable Capital. 

Man könnte abschließend somit sagen, dass an dem folgenden Satz etwas Wahres dran ist: „In einem guten Portfolio dürfen ETFs nicht fehlen“.

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FAQ – Meistgestellte Fragen zum ETF-Trading in der Schweiz

Kann man ETF am Wochenende traden?

In der Regel haben Börsen am Wochenende geschlossen, die Handelszeiten sind ausschließlich werktags. Die NYSE zum Beispiel hat von 15:30 bis 22:00 Uhr Schweizer Zeit geöffnet, samstags und sonntags ist sie geschlossen. An der Frankfurter Börse kann man von der Schweiz aus zwischen 8:00 und 22:00 Uhr traden, am Wochenende allerdings auch hier nicht. Informieren Sie sich also immer abhängig von der Börse, wann Sie ETF traden können. 

Wie hoch ist die Rendite beim ETF-Online-Trading?

Das lässt sich pauschal nicht festlegen. Beim Trading gilt, dass die Rendite von mehreren Faktoren abhängig ist. Beispiele dafür sind Geschick, Glück, Volatilität oder Trends. Beim ETF-Trading kann man sicherlich nicht mit Renditen von 200 Prozent rechnen, wie es bei manchen Kryptowährungen der Fall ist. Dafür ist das Risiko sehr gering. Mit ETFs kann man aber in der Regel stabile Gewinne im hohen einstelligen Prozentbereich erwarten.  

Wie lange sollte man ETFs halten?

Einen ETF sollte man so lange halten, bis man sein Anlageziel erreicht hat. Das kann nach ein paar Monaten sein, in anderen Fällen erst nach 20 Jahren. ETFs eignen sich sehr gut dazu, langfristig zu investieren. Kursschwankungen sind eher gering, was bedeutet, dass man nicht auf den aktuellen Kurs reagieren muss. Wenn Sie einen ETF einer Nischenbranche halten und ein Hype entsteht, können Sie natürlich die Chance nutzen und Gewinne realisieren. Das ist in dieser Situation oft schlauer als ein langfristiges Halten.

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