Finden Sie hier das beste Trading Konto für die Schweiz, geprüft von einem Team, das selbst tradet. Über ein Trading Konto kaufen und verkaufen Sie Aktien, ETFs, Devisen oder CFDs und handeln so mit steigenden wie fallenden Kursen.
Wir haben die besten Anbieter für Trading Konten in der Schweiz auf folgende Kriterien überprüft:
- Regulierung
- Kosten
- Hebel
- Handelsplattformen
- Produktangebot
- Support
Eines vorweg: Die von uns getesteten Anbieter sind internationale Broker und keine Schweizer Banken. Sie handeln günstiger, mit höherem Hebel und grösserem Angebot, stehen aber ausserhalb von FINMA und esisuisse.
1'000+ Assets per CFD Märkte
- Sehr tiefe Handelskosten auf dem Raw-Konto
- Nur $ 100 Mindesteinzahlung
- Schnittstellen für 3 Handelsplattformen
- Zusatzversicherung über 1 Mio. USD via Lloyd’s of London
- Hebel bis 1:500
5.000+ Märkte
- Sehr nutzerfreundliche Plattform
- Grosses Angebot an 5’500+ CFDs auf Anlageklassen
- 24/7 Deutscher-Kundenservice
- Konkurrenzfähige Spreads
- 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
- TradingView, MT4 & mehr
- Vielfältiges Weiterbildungsprogramm
26.000+ Märkte
- Regulierter & sicherer Anbieter
- Über 26’000 handelbare Instrumente
- MT4/MT5/TradingView/cTrader
- Niedrige Spreads ab 0,0 Pips
- Hebel bis 1:500
- Exzellenter Kundensupport
- Keine Mindesteinzahlung
11.600+ Märkte
- Unter BaFin Aufsicht und Regulierung durch KNF/CySEC/FSC/DFSA
- Sehr nutzerfreundlich für Anfänger
- Mehr als 12’400 Finanzinstrumente
- Dax unter 1 Punkt Spread
- Kostenloses Übungskonto
- 2,80% Zinsen auf Guthaben
1.000+ Märkte
- ECN Spreads ab 0,0 Pips
- Niedrige Kosten & Variable Hebel
- DAX unter 0,5 Punkte Spread
- Direkte Marktausführung
- TradingView/MT4/MT5
- Unkomplizierte Kontoeröffnung & Management
1.000+ Märkte
- Streng regulierter Broker
- Hebel bis 1:30 & Spreads ab 0,0 Pips
- TradingView verfügbar
- Kostenloses Demokonto
- Zuverlässiger Kundensupport
- Einlagensicherung bis 100.000 EUR
- Negativsaldoschutz
Was sind die besten Trading Konten für Schweizer?
Das Ergebnis unseres Trading Konto Vergleichs sind sechs Konten mit klar unterschiedlichen Stärken. Jedes passt zu einem anderen Typ Trader, deshalb nennen wir zu jedem Konto den konkreten Einsatzzweck.
- FP Trading – bestes Trading Konto insgesamt mit tiefen Kosten
- Capital.com – bestes Konto für Einsteiger
- BlackBull Markets – schnellste Ausführung und grosse Produktauswahl
- XTB – mehrfach ausgezeichnete In-House-Plattform
- Vantage Markets – Beste Mobile Trading App
- GBE Brokers – Bester Broker für Forex Trading

Das Wichtigste in Kürze
- Testsieger: Bester Broker insgesamt ist FP Trading, vor allem wegen der tiefen Handelskosten. Für Einsteiger passt Capital.com am besten, während BlackBull Markets die grösste Auswahl bietet.
- Kosten: Bei diesen Anbietern zahlen Sie vor allem über den Spread, je nach Kontotyp zusätzlich eine Kommission pro Trade. Achten Sie auf Swap-Gebühren für über Nacht gehaltene Positionen und auf eine mögliche Inaktivitätsgebühr.
- Eröffnung: Ein Trading Konto eröffnen Sie komplett online, meist in unter 15 Minuten. Sie brauchen einen gültigen Ausweis, ein Bankkonto und ein Mindestalter von 18 Jahren.
- Steuern: Kursgewinne aus Privatvermögen sind steuerfrei (Art. 16 Abs. 3 DBG), Dividenden versteuern Sie als Einkommen. Handeln Sie zu aktiv, stuft Sie das Steueramt als gewerbsmässigen Wertschriftenhändler ein.
- Regulierung: Unsere sechs Anbieter stehen ausserhalb von FINMA und esisuisse. Beim CFD-Handel verliert die Mehrheit der Privatkonten Geld, prüfen Sie also vor der Einzahlung, unter welcher Entität Ihr Konto läuft.
1. FP Trading – bestes Trading Konto insgesamt mit tiefen Kosten

| Anbieter / Entität | FP Trading LLC (St. Vincent), Entität seit 2019 |
| Regulierung | FSA St. Vincent (Nr. 126), FSRA St. Lucia, FSCA Südafrika, FSC Mauritius |
| Handelsplattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader |
| Max. Hebel | 1:500 |
| Instrumente | 1’000+ (Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe, Metalle, Krypto als CFD) |
| Mindesteinzahlung | 100 CHF |
| Basiswährungen | USD, EUR, GBP, CHF, AUD, SGD, CAD |
| Demokonto | Ja |
| Einzahlung | Kreditkarte (Visa/Mastercard), Banküberweisung u. a. |
| Versicherung | bis 1’000’000 USD (Lloyd’s) + Financial Commission bis 20’000 EUR |
| Support | 24/7 via Chat, E-Mail und Telefon |
FP Trading führt unseren Vergleich an, weil der Broker professionelles Trading zu tiefen Kosten ermöglicht und Schweizer Kunden ohne Umwege annimmt. Reguliert wird das Angebot über die FP Trading LLC unter der FSA in St. Vincent und den Grenadinen (Nr. 126).
Bei FP Trading stehen Ihnen zwei Kontotypen zur Auswahl: Mit dem Standard-Konto zahlen Sie nur den Spread mit einem Aufschlag des Anbieters. Alternativ bekommen Sie mit dem Raw-Konto originale Marktspreads und zahlen dafür eine feste Kommission von 3 USD pro Round Turn.

Ihnen stehen über 1’000 Instrumente für das Trading Verfügung. Sie handeln dabei Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe, Metalle und Kryptowährungen immer als CFD mit einem Hebel von bis zu 1:500. Für das Trading unterstützt FP Trading MetaTrader 4, MetaTrader 5 und cTrader.
Ihre Einlagen liegen auf getrennten Konten, dazu besteht eine Versicherung bis 1’000’000 USD über Lloyd’s und eine Financial-Commission-Deckung bis 20’000 EUR. FP Trading eignet sich insgesamt damit für häufige Trader, die tiefe Kosten und einen flexiblen Hebel über MetaTrader oder cTrader suchen.
Vor – und Nachteile von FP Trading
Vorteile
- Tiefste Handelskosten im Test: Raw-Konto ab 0,0 Pip plus 3 USD pro Seite
- Über 1’000 Instrumente aus Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffen, Metallen und Krypto
- Drei Trading Plattformen zur Auswahl
- Kontoführung in CHF möglich
- Hebel bis 1:500
- Nur 100 CHF Mindesteinzahlung
Nachteile
- Begrenztes Weiterbildungsangebot
2. Capital.com – bestes Konto für Einsteiger

| Anbieter / Entität | Capital Com Online Investments Ltd (Bahamas), Nr. 209236B |
| Regulierung | SCB Bahamas, Lizenz SIA-F245 |
| Max. Hebel | bis 1:200 (Währungen, Indizes, Rohstoffe; 1:20 bei Krypto und Aktien) |
| Instrumente | 5’500+ (Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe, Krypto als CFD) |
| Handelsplattformen | Eigene Web- und App-Plattform, MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView |
| Mindesteinzahlung | ab 10 USD (Karte, Apple Pay), ab 50 EUR per Banküberweisung |
| Basiswährungen | CHF, EUR, USD, GBP |
| Kosten / Kommission | Keine Kommission, Abrechnung über den Spread; Übernacht-Gebühr |
| Demokonto | Ja |
| Support | 24/7 über Live-Chat, Telefon und E-Mail |
Capital.com richtet sich an Einsteiger und hält die Einstiegshürde tief. Schweizer Kunden onboarden über die Capital Com Online Investments Ltd, reguliert durch die Securities Commission of The Bahamas (Lizenz SIA-F245). Dadurch fallen Sie zwar unter die Offshore-Regulierung,, können dafür aber Hebel bis 1:200 nutzen.
Für das Trading stehen die hauseigene App, MetaTrader 4, MetaTrader 5 und TradingView zur Verfügung. Das Angebot umfasst über 5’500 Märkte als CFD, quer durch Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe und Krypto. Testen kostet nichts: Das Demokonto läuft ohne Einzahlung.
Ein Konto eröffnen Sie ab 10 USD über Karte oder Apple Pay. Sie zahlen bei Capital.com keine Kommissionen, denn der Anbieter rechnet ausschliesslich über den Spread ab. Capital.com passt für Sie, wenn Sie neu starten, mit kleinem Betrag testen und eine einfache, kommissionsfreie Plattform suchen.
Vor- und Nachteile von Capital.com
Vorteile von Capital.com
- Grosses Angebot an über 3.000 CFDs
- Handel mit MetaTrader, TradingView oder hauseigener Handelssoftware
- KI-gestützte Tools zur Erleichterung der Marktanalyse
- Weiterbildungskurse und Schulungen vorhanden
- 24/7 Kundensupport
- Schnelle Orderausführung
Nachteile von Capital.com
- 0,7% Umrechnungsgebühr auf Fremdwährungspositionen
3. BlackBull Markets – schnellste Ausführung und grosse Produktauswahl

| Kategorie | Details |
|---|---|
| Anbieter / Entität | BlackBull Markets Ltd (Seychellen) |
| Regulierung | Seychellen FSA (SD045), dazu NZ-FSP |
| Max. Hebel | bis 1:500 |
| Instrumente | 26’000+ |
| Handelsplattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView |
| Mindesteinzahlung | Keine |
| Basiswährungen | USD, EUR, GBP, AUD, NZD, SGD, CAD, JPY, ZAR |
| Kosten / Kommission | Standardkonto ohne Kommission, ECN-Konto mit Kommission (6 USD pro Roundturn) |
| Demokonto | Ja |
| Support | 24/7 Live-Chat, Telefon, E-Mail |
Handeln Sie viel und sind auf schnelle Orderausführungen angewiesen, sind Sie bei BlackBull richtig. Der Broker ist per ECN-Netzwerk an globale Liquiditätsanbieter angebunden, was Ausführungsgeschwindigkeiten von 20 bis 75 ms ermöglicht.
Sie haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Plattformen:
- MT4
- MT5
- cTrader
- TradingView
Schweizer Kunden eröffnen ihr Trading Konto bei BlackBull Markets Ltd auf den Seychellen, reguliert von der dortigen FSA. Die Auswahl ist der zweite grosse Vorteil: Sie handeln Forex, Aktien-CFDs, Indizes, Rohstoffe und Krypto, das Spektrum reicht von den grossen Standardwerten bis in Nischen. Der Hebel geht bis 1:500.
Die Kosten hängen vom Kontotyp ab. Es gibt ein kommissionsfreies Konto mit etwas breiteren Spreads und ein Konto mit sehr engen Spreads plus Kommission pro Trade. Die engsten Spreads holen Sie sich also über eine höhere Einlage oder über die Kommission.
BlackBull ist damit etwas für aktive Trader, die auf Auswahl, mehrere Plattformen und schnelle Ausführung setzen. Für den ersten Schritt ins Trading ist das Angebot eher gross geraten.
Vor- und Nachteile von BlackBull Markets
Vorteile
- Reguliert über die Seychellen-FSA (Lizenz SD045)
- Keine Mindesteinzahlung
- Unterstützung für MT4, MT5 cTrader und TradingView
- ECN-Trading mit 20-75 ms Ausführungsgeschwindigkeit
- Hebel bis 1:500
- 26’000+handelbare Instrumente
Nachteile
- Kein deutschsprachiger Support
4. XTB – mehr ausgezeichnete In-House-Plattform

| Kategorie | Details |
|---|---|
| Anbieter / Entität | XTB Limited |
| Regulierung | XTB S.A. (KNF Polen), XTB International Limited (Belize), XTB Limited (FCA UK) |
| Handelsplattformen | xStation 5 (Web und App) |
| Instrumente | Über 11’800, echte Aktien und ETFs plus CFDs (Indizes, Rohstoffe, Forex, Krypto) |
| Kommission | Aktien/ETFs 0 % bis 100’000 EUR/Monat, danach 0,2 % (min. 10 EUR); 0,5 % Währungsumrechnung |
| Max. Hebel | 1:30 |
| Instrumente | 5’800+ |
| Mindesteinzahlung | Keine |
| Basiswährungen | EUR, USD, GBP, PLN |
| Demokonto | Ja |
| Support | 24/5 Live-Chat, Telefon, E-Mail |
XTB hebt sich von den anderen Brokern in unserem Test ab, weil der Anbieter neben CFDs auch echte Aktien und Wertpapiere im Angebot hat. Diese kaufen Sie bis zu einem Monatsumsatz von 100’000 EUR ohne Kommission, darüber sind es 0,2 % (mindestens 10 EUR).
Mit der xStation 5 geht XTB ebenfalls einen eigenen Weg. Die hauseigene Handelsplattform ist mehrfach ausgezeichnet und besticht durch übersichtliche Charts, dutzende von Indikatoren und einer benutzerfreundlichen Oberfläche.
Als Schweizer Kunde läuft Ihr Konto über die BaFin-regulierte deutsche Niederlassung. Ihr maximaler Hebel ist damit auf 1:30 beschränkt, dafür geniessen sie den vollen Schutz der EU-Regulierung. Allerdings ist die Kontoführung in CHF nicht möglich.
Vor- und Nachteile von XTB
Vorteile von XTB
- Mehrfach ausgezeichnete In-House-Plattform xStation5
- Echte Wertpapiere handelbar
- Hohe Schutzstandards durch BaFin-Regulierung
- Kommisionsfreier Handel bis 100.000 EUR Umsatz pro Monat
- Umfangreiches Weiterbildungsangebot
Nachteile von XTB
- Keine Kontoführung in CHF möglich
5. Vantage Markets – Beste Mobile Trading App

| Kategorie | Details |
|---|---|
| Anbieter / Entität | Vantage Global Limited (Vanuatu) – für Schweizer/internationale Kunden |
| Regulierung | VFSC Vanuatu; Gruppe: FCA (UK), ASIC (AU), CIMA (Cayman), FSCA (Südafrika) |
| Max. Hebel | bis 1:500 |
| Instrumente | 1’000+ CFDs (Forex, Aktien, Indizes, Gold, Rohstoffe, ETFs, Anleihen) |
| Handelsplattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, ProTrader, Vantage App |
| Mindesteinzahlung | 50 USD (Standard/Raw/Cent); Pro ECN ab 10’000 USD |
| Basiswährungen | AUD, USD, GBP, EUR, SGD, CAD, NZD, JPY, HKD, PLN |
| Kosten / Kommission | Standard ab 1,1 Pips ohne Kommission; Raw ab 0,0 Pips + 3 USD/Seite |
| Demokonto | Ja (bis 100’000 USD virtuell) |
| Support | 24/7 Live-Chat, Telefon, E-Mail |
Beim Trading unterwegs ist Vantage unsere erste Wahl. Über die hauseigene App traden Sie CFDs, verwalten mehrere Kontowährungen und haben Zugang zum kompletten Weiterbildungsangebot sowie einer umfangreichen Copy-Trading-Community. Watchlists, Kursalarme und sieben Orderzusätze sind eingebaut.
Neben der App bietet Vantage Markets auch einen eigenen Webtrader für Desktop sowie Schnittstellen zu MT4, MT5 und TradingView. Zur Auswahl stehen mehr als 1’000 Instrumente, von Forex und Rohstoffe über Indizes bis zu ETFs und Anleihen.
Als Schweizer Kunde melden Sie sich bei der Vantage Global Limited in Vanuatu an, reguliert von der VFSC. Der maximal zulässige Hebel beträgt 1:500. Gehandelt wird über den Spread, auf dem Raw-Konto ab 0,0 Pips plus 1,5 USD Kommission pro Trade, auf dem Standardkonto ab 1,1 Pips ohne. Der Einstieg gelingt ab 50 USD.
Vor- und Nachteile von Vantage Markets
Vorteile
- All-in-One-App für iOS und Android
- Nur 50 USD Mindesteinzahlung
- STP/ECN-Ausführung mit Raw-Spreads ab 0,0 Pips
- Hebel bis 1:500
- Copy Trading verfügbar
Nachteile
- Keine europäische Regulierung
- CHF als Basiswährung nicht verfügbar
6. GBE Brokers – Bester Forex-Broker

| Kategorie | Details |
|---|---|
| Anbieter / Entität | GBE Brokers Ltd, Niederlassung Hamburg |
| Regulierung | BaFin |
| Max. Hebel | 1:30 |
| Instrumente | 500+ (Forex, Indizes, Rohstoffe, Metalle, Aktien, Futures, Krypto als CFD) |
| Handelsplattformen | MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView |
| Mindesteinzahlung | 1’000 EUR/USD/CHF |
| Basiswährungen | EUR, USD, CHF |
| Kosten / Kommission | Ab 0,0% (abhängig von Asset und Kontotyp) |
| Demokonto | Ja |
| Support | 24/5 Live-Chat, Telefon, E-Mail |
Für den Forex-Handel schliesst GBE Brokers unseren Vergleich ab. Der Broker fährt ein reines STP-Modell, leitet Ihre Orders also direkt an Liquiditätsanbieter weiter, und hat sich einen Ruf für saubere Ausführung und enge Devisen-Spreads erarbeitet. Gehandelt wird über MetaTrader 4, MetaTrader 5 oder TradingView.
Als Schweizer Kunde onboarden Sie bei GBE über die deutsche Niederlassung in Hamburg. Diese steht unter BaFin-Aufsicht und ist an die zypriotische GBE brokers Ltd unter CySEC-Lizenz 240/14 angebunden.
Das Handelsangebot ist mit etwas mehr als 500 Instrumenten etwas klein geraten. Allerdings ist die Auswahl mit 78 Währungspaaren für Forex-Trader sehr üppig. Zusammen mit einer Reihe unterstützender Tools wie einem Pip-Rechner macht das GBE Brokers zu einem der besten Anbieter im Devisenhandel.
Vor- und Nachteile von GBE Brokers
Vorteile
- CySEC und BaFin reguliert, hohe Sicherheit
- Transparente Gebühren
- Kompatibel mit MetaTrader 4/5
- Enge Spreads ab 0,0 Pips auf Konten mit ECN-Ausführungen
- 24/7 Kundenservice
- CHF als Basiswährung verfügbar
Nachteile
- Eher kleine Auswahl an Assets
- Mindesteinzahlung für einige Anleger eher hoch
Qualitätskriterien: Wie finden Sie das richtige Online Trading Konto in der Schweiz?
Sechs Punkte entscheiden, ob ein Trading Konto zu Ihnen passt:
- Regulierung
- Handelskosten und Spreads
- Hebel
- Handelsplattformen
- Produktangebot
- Support
Prüfen Sie sie in dieser Reihenfolge. Ein enger Spread nützt Ihnen wenig, wenn Ihr Geld beim Anbieter nicht sicher liegt.
Regulierung
Die Regulierung des Anbieters mit einer nachvollziehbaren Lizenz hat oberste Priorität bei der Auswahl. Viele Broker werben auf der Startseite mit Tier-1-Lizenzen, doch als Schweizer Kunde landen Sie oft bei einer anderen Gesellschaft derselben Gruppe.
Klicken Sie sich deshalb bis zur Länderauswahl im Anmeldeformular durch und lesen Sie, welcher Firmenname dort erscheint.
Von dieser Zuordnung hängt alles Weitere ab: Ihr maximaler Hebel, ob der Anbieter eine Verlustquote veröffentlicht und ob im Ernstfall ein Entschädigungsfonds greift.
Kosten
Rechnen Sie die Handelskosten auf Ihren Handelsstil. Die meisten Broker in unserem Test bieten zwei oder mehrere Kontotypen, die auf verschiedene Trading-Stile und -Häufigkeiten zugeschnitten sind.
Vergleichen Sie deshalb immer beide Modelle: das kommissionsfreie Konto mit breiterem Spread und das Raw-Konto mit engem Spread plus Kommission. Als Daytrader sind sie mit der zweiten Variante besser dran. Handeln Sie weniger, dann ist das kommissionsfreie meist günstiger für Sie.
Denken Sie zudem an die Finanzierungsgebühr für Positionen, die über Nacht offen bleiben. Bei kurzfristigem Handel fällt sie kaum auf. Halten Sie eine Position wochenlang, summiert sie sich zum grössten Einzelposten Ihrer Kosten.
Hebel
Wählen Sie den Hebel nach Ihrer Positionsgrösse. Der maximale Hebel ist primär von der Entität abhängig. Unter EU-Regeln handeln Sie als Privatkunde mit höchstens 1:30. Offshore-Anbieter müssen sich nicht an solche Beschränkungen halten.
Ein hoher Hebel ist nicht automatisch riskant. Riskant wird die Position, die Sie damit aufbauen. Mit 1:500 kontrollieren Sie mit CHF 500 Einsatz eine Position über CHF 250’000, und schon 0,2 Prozent Kursbewegung gegen Sie kosten den gesamten Einsatz.
Legen Sie daher Ihre Positionsgrösse und Ihren Stop-Loss deshalb vor dem Trade fest.
Plattform
Testen Sie die Plattform, bevor Sie einzahlen. MetaTrader 4 und MetaTrader 5 bilden bei fünf der sechs Anbieter aus unserem Test die Basis, cTrader kommt bei FP Trading und BlackBull dazu, TradingView bei Capital.com, BlackBull und Vantage.
Einige Broker setzen stattdessen auf eine hauseigene Plattform. XTB liefert in diesem Punkt ein Vorzeigebeispiel ab: Die xStation 5 läuft im Browser, auf dem Desktop und mobil, ohne Installation und ohne Einrichtung. Orderfenster, Charts und Kontoübersicht liegen auf einer Oberfläche, und die Suche findet ein Instrument in wenigen Sekunden.
Für den Einstieg ist das der bequemste Weg in unserem Vergleich. Der Preis dafür ist die Bindung. Bei XTB handeln Sie mit der xStation5, eine MetaTrader-Option gibt es nicht. Bestehende Expert Advisors, gekaufte Indikatoren oder eigene Skripte nehmen Sie also nicht mit.
Handelsangebot
Prüfen Sie nicht die Gesamtzahl der Instrumente, sondern ob der Anbieter genau das führt, was Sie handeln wollen. Sortieren Sie das Angebot zuerst nach Anlageklassen, denn jede verhält sich anders:
- Devisen: rund um die Uhr handelbar, engste Spreads bei den grossen Paaren
- Indizes: gebunden an die Handelszeiten ihrer Börsenplätze
- Aktien-CFDs: nur während der Öffnungszeit des Handelsplatzes
- Rohstoffe und Metalle: über Terminkontrakte, mit festen Verfallsterminen
- Anleihen und ETFs: ruhigere, breit gestreute Produkte
- Kryptowährungen: auch am Wochenende handelbar, dafür mit breiteren Spreads
Ein Punkt gilt bei allen: Sie handeln Differenzkontrakte, nicht die Basiswerte. Ein Aktien-CFD bildet den Kurs ab, verschafft Ihnen aber weder Eigentum noch Stimmrecht.
Wollen Sie Titel wirklich besitzen, brauchen Sie einen Anbieter, bei dem Sie echte Wertpapiere handeln können. In unserem Test ist XTB der beste Anbieter dafür.
Support
Support wirkt nebensächlich, bis Sie ihn brauchen. Hängt eine gehebelte Position offen und die Plattform reagiert nicht, zählt jede Minute. Genauso bei einer Auszahlung, die nicht ankommt, oder einer Position, die anders schliesst als erwartet.
Achten Sie auf vier Punkte:
- Zeiten: Der Devisenmarkt läuft von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend, ein Support zu Bürozeiten deckt Ihre Handelszeit also nicht ab.
- Kanäle: Ein Live-Chat hilft schneller als ein Ticketsystem mit Antwort am Folgetag.
- Sprache: Deutsch ist bei internationalen Brokern keine Selbstverständlichkeit.
- Zeitzone des Teams: Ein Support in Australien oder Asien deckt Ihre Vormittage ab und Ihre Abende schlechter.
Testen Sie das vor der ersten Einzahlung, und zwar mit einer echten Frage statt einer Begrüssung. Erkundigen Sie sich, unter welcher Entität Ihr Konto als Schweizer Kunde läuft und was eine Auszahlung per Banküberweisung kostet.
Die Antwort zeigt Ihnen zweierlei: wie schnell das Team reagiert und ob es Ihre Fragen präzise beantwortet oder mit Textbausteinen ausweicht.
In unserem Test bieten FP Trading, BlackBull und Vantage einen Support rund um die Uhr, Capital.com gibt dasselbe an. Bei XTB und GBE Brokers ist der Kundenservice 24/5 verfügbar.
Was ist ein Trading Konto?
Ein Trading Konto ist Ihr Zugang zu den Finanzmärkten. Über dieses Konto geben Sie Orders auf, halten Ihre Positionen und sehen jederzeit, was Ihr Portfolio gerade wert ist.
Zwei Dinge laufen darin zusammen: Ihr Guthaben, das Sie einzahlen und wieder abheben, und Ihre offenen Positionen. Der Broker führt beides getrennt vom eigenen Firmenvermögen und dokumentiert jede Transaktion. Diese Handelshistorie brauchen Sie später für die Steuererklärung.
Wie funktioniert ein Trading Konto im Detail?

Nach dem Login sehen Sie zuerst Ihr Portfolio mit den aktuellen Werten. Daneben liegen die Kurscharts, bei einem guten Anbieter in Echtzeit. Aus derselben Oberfläche heraus platzieren Sie Ihre Orders: kaufen, verkaufen, Stop-Loss setzen, Position schliessen.
Dazu kommen die Werkzeuge, die Ihre Entscheidung vorbereiten:
- Marktnachrichten und ein Wirtschaftskalender mit den anstehenden Terminen
- Chartanalyse mit Indikatoren und Zeichenwerkzeugen
- Kursalarme für Werte, die Sie im Auge behalten
- eine Übersicht Ihrer bisherigen Trades samt Gewinn und Verlust
Im Umfang unterscheiden sich die Anbieter erheblich. Testen Sie diesen Punkt im Demokonto, bevor Sie einzahlen.
Jedes Konto läuft in einer Basiswährung. Zahlen Sie Franken auf ein Konto in US-Dollar ein, rechnet der Broker bei jeder Ein- und Auszahlung um, und dieser Wechselkurs kostet Sie Geld. Ein Konto in Schweizer Franken spart Ihnen diesen Schritt.
Wie eröffnen Sie ein Trading Konto in der Schweiz?
Diese Voraussetzungen brauchen Sie:
- Mindestalter 18 Jahre
- ein gültiger Ausweis oder Reisepass
- ein Bankkonto auf Ihren Namen
- Wohnsitz in der Schweiz und Adressnachweis.
Ein Trading Konto eröffnen Sie in der Schweiz komplett digital. Das geht bei den meisten Anbietern in weniger als 15 Minuten.
Schritt für Schritt zum Trading Konto
- Anbieter wählen und Entität prüfen. Vergleichen Sie Regulierung, Kosten, Hebel, Plattform und Angebot. Öffnen Sie das Registrierungsformular und wählen Sie die Schweiz aus, dann zeigt Ihnen der Broker, unter welcher Gesellschaft Ihr Konto läuft.
- Registrierung starten. Klicken Sie auf der Website auf „Konto eröffnen“ oder laden Sie die App herunter. Beide Wege führen zum selben Formular.
- Persönliche Daten eingeben. Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und E-Mail. Geben Sie alles exakt so an, wie es auf Ihrem Ausweis steht, denn der Broker gleicht die Angaben später ab.
- Fragen zur Erfahrung beantworten. Jeder regulierte Broker prüft Ihre Kenntnisse, Ihr Einkommen und Ihre Handelserfahrung. Antworten Sie ehrlich, diese Angemessenheitsprüfung schützt Sie vor Produkten, die nicht zu Ihnen passen.
- Identität verifizieren. Laden Sie Ihren Ausweis hoch und durchlaufen Sie das Video- oder Foto-Ident-Verfahren. Für die Adresse verlangen manche Anbieter zusätzlich eine aktuelle Rechnung. Dieses KYC-Verfahren ist Pflicht, auch ausserhalb der EU.
- Kontotyp und Währung festlegen. Wählen Sie zwischen einem kommissionsfreien Standardkonto und einem Raw-Konto mit engem Spread plus Kommission. Bietet der Broker Schweizer Franken an, sparen Sie sich die Wechselkurse.
- Im Demokonto testen, dann einzahlen. Handeln Sie zuerst mit virtuellem Guthaben und prüfen Sie Orderausführung, Charts und App. Zahlen Sie erst danach echtes Geld ein und starten Sie mit einer kleinen Position.
Ein- und Auszahlungen im Blick behalten
Die Mindesteinzahlung liegt bei den Anbietern in unserem Vergleich zwischen 0 und 1’000 Einheiten. Eine Banküberweisung braucht bis zu zwei Werktage, während bei Karten und E-Wallets die Einzahlung meist sofort gutgeschrieben wird. Bei Auszahlungen lohnt der Blick ins Kleingedruckte, denn die Modelle unterscheiden sich stark.
Auszahlungskonditionen der besten Trading Konten in der Schweiz
| Anbieter | Auszahlungsgebühr | Mindestbetrag und Besonderheiten |
|---|---|---|
| FP Trading | keine | keine Mindestbeträge |
| Capital.com | keine | ab 20 USD/EUR/GBP per Karte, ab 50 EUR per Überweisung |
| BlackBull | 5 USD pauschal, alle Methoden | kein Mindestbetrag, keine Häufigkeitsgrenze |
| XTB (International) | keine | Mindesteinzahlung 1 EUR, Konvertierung 0,5 Prozent bei Fremdwährung |
| Vantage | gebührenfrei, ausser internationale Banküberweisung | dann 20 Einheiten der Kontowährung, Krypto 3 Prozent |
| GBE Brokers | SEPA in Euro gebührenfrei, sonst 0,15 Prozent | mindestens 20 CHF, Kreditkarte 2 EUR oder 2,50 USD |
Ein pauschaler Betrag wie die 5 USD bei BlackBull trifft kleine Auszahlungen hart und grosse kaum, während ein Prozentsatz wie bei GBE mit der Summe wächst.
Rechnen Sie die Gebühr deshalb auf Ihren Auszahlungsrhythmus. Heben Sie monatlich kleine Beträge ab, kann eine Pauschale schnell teurer als Ihre Handelskosten werden. Vier Auszahlungen im Jahr statt zwölf senken diesen Posten sofort.
Welche Gebühren und Kosten gibt es beim Trading Konto?
- Spread: die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, fällig bei jeder Position
- Kommission: auf Raw-Konten zusätzlich, meist rund 3 USD pro Seite und Standardlot
- Swap: Finanzierungskosten für Positionen, die Sie über Nacht halten
- Währungsumrechnung: sobald Ihre Kontowährung von Ihrem Bankkonto abweicht
- Inaktivitätsgebühr: bei vielen Anbietern nach mehreren Monaten ohne Trade
- Auszahlungsgebühr: je nach Anbieter pauschal, prozentual oder erst unter einer Schwelle
Bei den Anbietern in unserem Test stecken die Kosten hauptsächlich im Spread, also in der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Je nach Kontotyp kommt auch eine Kommission dazu. Diese Kosten fallen bei jedem einzelnen Trade an, weshalb sie mit Ihrer Handelsfrequenz wachsen.
Kostenvergleich mit Schweizer Brokern
Bei einem Schweizer Bank-Depot ist die Kostenrechnung anders. Dort zahlen Sie eine Courtage von rund 0,08 Prozent des Handelsvolumens, dazu eine Depotgebühr, die oft unabhängig vom Volumen pro Quartal anfällt. Auf jede Transaktion kommt die Umsatzabgabe von 0,075 Prozent bei inländischen und 0,15 Prozent bei ausländischen Titeln.
Diese Umsatzabgabe entfällt bei unseren sechs Anbietern, weil keiner von ihnen ein Schweizer Effektenhändler ist. Auch Depotgebühren gibt es nicht.
Dieser Kostenvorteil hat allerdings eine Kehrseite: Einen E-Steuerauszug, für den eine Schweizer Bank bis zu 100 CHF verlangt, stellt Ihnen keiner dieser Broker aus. Ihre Steuerunterlagen stellen Sie aus der Handelshistorie selbst zusammen.
Die Falle heisst gewerbsmässiger Wertschriftenhandel. Das Kreisschreiben Nr. 36 der ESTV verlangt unter anderem sechs Monate Haltedauer und Derivate nur zur Absicherung, was aktiver CFD-Handel fast zwangsläufig bricht: Dann werden Ihre Gewinne zu steuerbarem Einkommen samt AHV-Beiträgen. Die Umsatzabgabe entfällt bei unseren sechs Anbietern, dafür erhalten Sie keinen E-Steuerauszug und sichern Kontoauszug und Handelshistorie einmal jährlich selbst. Da die Praxis je nach Kanton abweicht, klären Sie Ihre Einstufung vorab mit dem Steueramt.
Fazit: Das beste Trading Konto hängt von Ihrem Handelsstil ab
Das beste Trading Konto hängt davon ab, was Sie damit vorhaben. Unser Testsieger ist FP Trading, vor allem wegen der tiefen Handelskosten: Das Raw-Konto startet ab 0,0 Pips, dazu kommen ein Hebel bis 1:500 und die Wahl zwischen MetaTrader und cTrader.
Für die übrigen Anbieter empfehlen wir je nach Vorhaben:
- Capital.com für den Einstieg mit kleinem Betrag, ab 20 USD und kommissionsfrei
- BlackBull für aktive Trader, die Auswahl und schnelle Ausführung brauchen
- XTB für alle, die eine aufgeräumte Plattform wollen und echte Aktien und ETFs kommissionsfrei handeln
- Vantage für das Trading vom Handy aus
- GBE Brokers für den Forex-Handel mit europäischer Regulierung
Ein gutes Konto macht Sie nicht profitabel, es verhindert nur, dass Kosten und Aufsicht gegen Sie arbeiten. Den Rest entscheiden Ihre Positionsgrösse und Ihre Disziplin. Fangen Sie klein an, halten Sie Ihre Trades schriftlich fest, und erhöhen Sie den Einsatz erst, wenn Ihre Methode über mehrere Monate im Demokonto trägt.
FAQ – Meistgestellte Fragen zum Thema
Ist Trading in der Schweiz legal?
Ja, Trading ist in der Schweiz legal. Schweizer Anbieter brauchen dafür eine Bewilligung der FINMA nach FIDLEG und FINIG. Ein Konto bei einem ausländischen Broker zu eröffnen ist ebenfalls erlaubt, dieses Konto steht dann allerdings ausserhalb der FINMA-Aufsicht.
Welcher Broker hat das beste Trading Konto?
Insgesamt am besten schneidet in unserem Vergleich FP Trading ab, vor allem wegen der tiefen Handelskosten. Das Raw-Konto startet ab 0,0 Pips plus Kommission, der Hebel reicht bis 1:500, und Sie handeln über MetaTrader oder cTrader.
Gibt es bei ausländischen Trading Konten eine Einlagensicherung wie bei einer Schweizer Bank?
Nein. Die esisuisse-Einlagensicherung bis 100’000 CHF gilt nur für Banken mit Schweizer Banklizenz und deckt Guthaben auf Verrechnungskonten. Bei unseren sechs Anbietern liegen Ihre Gelder getrennt vom Firmenvermögen, bei den EU-regulierten Entitäten von XTB und GBE greift zusätzlich ein Anlegerentschädigungsfonds.
Kann ich über ein Trading Konto in die Säule 3a einzahlen?
Nein. Für die Säule 3a brauchen Sie eine Vorsorgelösung bei einer Schweizer Bank oder Versicherung mit entsprechender Bewilligung. Ein Trading Konto bei einem ausländischen Broker erfüllt diese Anforderung nicht und bringt Ihnen keinen Steuerabzug.
