Starte mit dem Trading

Trading lernen in der Schweiz: So startest du als Anfänger!

Was ist Trading und wie funktioniert es?

Auf Trading.ch finden Sie hilfreiche Anleitungen und Tipps rund ums Trading in der Schweiz. Im folgenden Ratgeber erklären wir Anfängern Schritt für Schritt die Grundlagen des Tradings.

  • Funktionierende Trading Strategien
  • Kostenlose Tipps & Anleitungen
  • Regulierte Schweizer Broker mit den besten Konditionen
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Lernen Sie Trading in der Schweiz Schritt für Schritt.

Beim Trading kaufen und verkaufen Sie Aktien, Devisen, Indizes oder Rohstoffe, um an steigenden und fallenden Kursen zu verdienen. Für den Einstieg brauchen Sie drei Dinge:

  • einen Broker, der Schweizer annimmt
  • eine Strategie mit klaren Regeln und festem Risiko pro Trade
  • ein Demokonto zum Üben

Wir selbst handeln seit über 15 Jahren professionell an den Finanzmärkten. Dieses Wissen geben wir auf trading.ch an Trading Anfänger kostenlos weiter. Wir zeigen Ihnen die Grundlagen des Tradings und wie Sie daraus ihre eigene Strategie entwickeln, um an den Märkten langfristig profitabel zu handeln.

Wenn Sie das Trading zum Beruf machen wollen, begleiten wir Sie professionell in der Trading.de Ausbildung: ein fester Mentor, Feedback zu Ihren Trades mehrmals im Monat, Lernvideos und eine Discord-Community.

Was ist Trading?

Trading ist der Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten. Das Ziel jedes Trades ist es, an der Kursänderung zu verdienen.

Der Kurs entsteht aus Angebot und Nachfrage. Im Orderbuch der Börse stehen auf der einen Seite die Kaufaufträge, auf der anderen die Verkaufsaufträge. Treffen sich Käufer und Verkäufer beim gleichen Preis, entsteht ein Handel und damit der aktuelle Kurs.

Sie sehen dabei immer zwei Preise: Der Geldkurs („Sell“ oder „Bid“) ist der höchste Preis, den ein Käufer zahlt, also der Kurs, zu dem Sie verkaufen. Der Briefkurs („Buy“ oder „Ask“) ist der tiefste Preis, zu dem ein Verkäufer abgibt, also der Kurs, zu dem Sie kaufen.

Der Abstand zwischen beiden ist der Spread. Der Spread ist Ihre erste Kostenposition bei jedem Trade.

Ein Beispiel: Eine Aktie hat einen Geldkurs von CHF 99,90 und einen Briefkurs von CHF 100,10. Sie kaufen 10 Stück zu CHF 100,10. Bei einem sofortigen Verkauf zum Geldkurs würden Sie 2 CHF Verlust machen.

Long und Short: zwei Richtungen beim Trading

Sie machen beim Trading nicht nur Gewinn, wenn der Markt steigt. Auch fallende Kurse können für Sie profitabel sein, wenn Sie in die richtige Richtung handeln.

Mit einer Long-Position setzen Sie auf steigende Kurse. Sie kaufen zuerst und verkaufen später teurer.

Mit einer Short-Position setzen Sie auf fallende Kurse, Sie verkaufen zuerst und kaufen später günstiger zurück.

Ist Trading in der Schweiz legal?

Trading ist in der Schweiz legal, auch Daytrading und der Handel mit CFDs. Die Aufsicht über Schweizer Banken und Wertpapierhäuser führt die FINMA, die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht.

Ein Anbieter, der in der Schweiz Kundenkonten führt und Effekten handelt, braucht eine FINMA-Bewilligung als Bank oder Wertpapierhaus.

Ein Wertpapierhaus muss dafür mindestens 1,5 Millionen Franken Kapital einzahlen. Geht ein solches Institut in Konkurs, deckt die Einlagensicherung esisuisse Ihr Guthaben bis CHF 100’000 pro Kunde und Institut.

Broker und Regulierung

Bei der Wahl des Brokers kommt es darauf an, in welchem Land er reguliert ist. Die Regulierung bestimmt, wie gut Ihr Vermögen geschützt ist, welchen Hebel Sie nutzen können und wie transparent der Broker ist.

AufsichtHebel für PrivatkundenSchutz von KundengeldernCFD-Verlustquote
FINMAKeine Beschränkungesisuisse bis CHF 100’000keine ESMA-Pflicht
Aufsicht im EU-Land, ESMA-Regeln1:30 bis 1:2 je nach AnlageklasseAnlegerentschädigung, mindestens 90 % bis 20’000 Euromuss publiziert werden
Aufsicht des Sitzlandeshohe Hebel bis 1:2000 möglichkeine esisuisse, keine EU-Anlegerentschädigungkeine ESMA-Pflicht

Die Tabelle zeigt, was Sie vor der Kontoeröffnung prüfen müssen: die Gesellschaft im Kontovertrag, die Behörde mit Lizenznummer auf der Website des Brokers und die Frage, ob Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen liegen. Diese drei Angaben finden Sie bei jedem seriösen Anbieter im Impressum oder in den Kontobedingungen.

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Finanzprodukte im Überblick: Womit als Trading Anfänger starten?

Für den Einstieg brauchen Sie nicht dutzende Märkte. Wählen Sie ein Finanzprodukt, das Sie verstehen, und lernen Sie es gründlich. Beim Trading haben Sie die Wahl aus sechs verschiedenen Märkten, die unterschiedlich funktionieren.

Was Sie handeln, hängt von Ihren Vorlieben ab. Lernen Sie daher zunächst, wie jeder dieser Märkte funktioniert, bevor Sie sich festlegen.

Aktien und ETFs

Mit einer Aktie kaufen Sie einen Anteil an einem einzelnen Unternehmen. Ein ETF bildet einen ganzen Index ab und streut Ihr Geld auf viele Titel.

Dies ist die einfachste Form für den klassischen Vermögensaufbau. Für echtes Trading sind sie jedoch nur bedingt geeignet, da Sie viel Kapital brauchen, um an kleinen Preisbewegungen zu verdienen.

CFD-Trading und Forex-Markt

Ein CFD ist ein Vertrag mit Ihrem Broker über die Kursdifferenz zwischen Einstieg und Ausstieg. Sie besitzen den Basiswert nicht.

Am Forexmarkt handeln Sie eine Währung gegen eine andere. Mit 9,6 Billionen US-Dollar Umsatz pro Tag ist er der grösste Finanzmarkt der Welt. Als Privatanleger handeln Sie Devisen fast immer als CFD.

Der Hebel macht CFDs für Anfänger riskant: Mit Hebel 1:20 bewegen Sie mit CHF 500 Kapital eine Position von CHF 10’000. Fällt der Kurs um 5 Prozent, ist Ihr ganzer Einsatz weg.

Kryptowährungen, Optionen und Futures

Kryptowährungen handeln Sie an einer Kryptobörse mit echtem Besitz oder bei einem Broker als CFD. Die Kursschwankungen sind höher als bei Aktien. Das verschafft Ihnen zwar höhere Gewinnchancen, aber auch mehr Risiko.

Optionen geben Ihnen das Recht, einen Basiswert zu einem festen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Futures verpflichten beide Seiten zum Geschäft an einem festen Termin. Beide laufen über regulierte Terminbörsen und verlangen Vorwissen.

Welcher Handelsstil passt zu Ihnen?

Der Handelsstil legt fest, wie lange Sie eine Position halten und wie lange Sie pro Tag vor dem Chart sitzen. Welcher Stil für Sie am besten geeignet ist, hängt davon ab, wie viel Zeit Sie jeden Tag mit dem Trading verbringen wollen. Weitere Faktoren sind Ihre Risikotoleranz, Ihr Temperament und wie viel Kapital Ihnen zur Verfügung steht.

Daytrading

Daytrader eröffnen und schliessen ihre Positionen innerhalb eines Handelstags. Wir selbst nutzen dafür die Zeiten von 9 bis etwa 12 Uhr für EUR/USD und von 15:45 bis 22 Uhr für den S&P 500. Das sind die Haupthandelszeiten der europäischen und der amerikanischen Börsen.

In diesen Stunden ist das Handelsvolumen am höchsten. Die Kurse bewegen sich klarer, die Spreads sind enger und die Signale der Strategie treten häufiger auf. Ausserhalb dieser Zeiten laufen die Kurse oft seitwärts und die Kosten pro Trade steigen.

Mit diesem Stil sind Sie täglich 30 Minuten bis 2 Stunden am Computer, um geeignete Trades zu finden.

Scalping

Scalping ist eine spezielle Form des Daytradings: Sie halten Positionen nur Sekunden oder Minuten und und erzielen vielen kleinen Gewinne. Für die meisten Anfänger ist diese Form des Tradings die schwierigste.

Achtung: Bei jedem Trade fällt der Spread an. Scalping kann deshalb schnell teuer werden, wenn das Gebührenmodell Ihres Brokers nicht dafür ausgelegt ist.

Swing Trading und Position Trading

Swing Trader halten eine Position mehrere Tage bis Wochen und nutzen eine einzelne Kursbewegung, den Swing. Dabei ist der Zeitaufwand vergleichsweise gering: Sie prüfen Ihre Charts einmal am Abend. Dieser Stil eignet sich für Berufstätige, die nur nebenbei traden wollen.

Einen noch größeren Zeithorizont hat das Positionstrading. Hier halten Sie die Position über Monate oder sogar Jahre. Der Übergang zum Investieren ist fliessend.

Wie finden Sie die richtige Trading Strategie?

Der Handelsstil legt nur fest, wie lange Sie eine Position halten. Um zu bestimmen, wann Sie kaufen und verkaufen, brauchen Sie eine Strategie.

Eine Strategie besteht aus fünf Elementen:

  • Markt: ein Finanzinstrument, das Sie handeln, zum Beispiel EUR/USD
  • Zeitfenster: die Stunden, in denen die Strategie gilt, und der Chart-Zeitrahmen, den Sie lesen
  • Einstiegsbedingung: ein Muster im Chart, das erfüllt sein muss, bevor Sie eine Order senden
  • Stop Loss: der Kurs, bei dem die Position mit begrenztem Verlust geschlossen wird
  • Kursziel: der Kurs, bei dem Sie den Gewinn mitnehmen

Die passende Strategie hängt davon ab, wie viel Zeit Sie am Chart verbringen, welchen Markt Sie handeln wollen und wie hoch Ihre Risikotoleranz ist.

Legen Sie sich als Anfänger auf eine einfache Strategie fest. Zu unseren Favoriten zählen die Trendfolge und Breakouts.

Trendfolge

Trendfolgestrategie bei Abwärtstrend

Die Trendfolge ist der einfachste Einstieg in das Thema, weil Sie das Muster ohne Indikator im Chart sehen. Ein Trend ist eine Kette gleichgerichteter Bewegungen: Im Aufwärtstrend liegt jedes Hoch über dem vorherigen, jedes Tief ebenfalls. Im Abwärtstrend ist es umgekehrt.

Der Trendfolger setzt darauf, dass diese Kette weitergeht. Er kauft im Aufwärtstrend, sobald der Kurs das letzte Hoch überschreitet, und legt den Stop unter das letzte Tief. Im Abwärtstrend verkauft er unter dem letzten Tief und legt den Stop über das letzte Hoch.

Die Trefferquote ist dabei niedrig. Viele Einstiege enden mit einem kleinen Verlust am Stop, wenn der Trend stockt. Den Gewinn bringen die wenigen Trades, die einen langen Trend erwischen und ein Vielfaches des Risikos einbringen.

Breakout

Der Breakout setzt an, wo der Trend noch nicht begonnen hat. Vor grossen Bewegungen pendelt der Kurs oft tagelang in einer Spanne zwischen einer Unterkante und einer Oberkante. An beiden Kanten sammeln sich Orders: Kauforders von Tradern, die auf den Ausbruch warten, und Stops von Tradern, die auf die Gegenrichtung gesetzt haben.

Verlässt der Kurs die Spanne, lösen diese Orders aus und verstärken die Bewegung. Der Breakout-Trader kauft, sobald der Kurs über der Oberkante schliesst, und legt den Stop zurück in die Spanne. Nach unten gilt dasselbe mit Verkauf unter der Unterkante und Stop in der Spanne.

Breakout-Strategie am EUR/USD-Chart: Fehlausbruch über einen ersten Widerstand mit Rückfall in die Spanne, danach echter Ausbruch über einen zweiten Widerstand mit Einstieg, Stop in der Spanne und starkem Anstieg
Breakout-Strategie am EUR/USD-Chart: Fehlausbruch über einen ersten Widerstand mit Rückfall in die Spanne, danach echter Ausbruch über einen zweiten Widerstand mit Einstieg

Die Schwäche sind Fehlausbrüche. Der Kurs verlässt die Spanne, dreht nach wenigen Kerzen und fällt zurück. Der Stop greift dann mit kleinem Verlust, und derselbe Ausbruch wird oft ein zweites Mal versucht.

Anders als bei der Trendfolge kommen die Signale häufiger. Dafür braucht der Trader Präsenz im Moment des Ausbruchs, weil sich die Bewegung in Minuten entscheiden kann.

Was gehört zu einer guten Trading Strategie?
Eine brauchbare Strategie passt in zwei Sätze. Ein Fremder kann danach handeln, ohne Sie zu fragen. Sie liefert im Backtest über 100 Trades mehr Gewinn als Verlust, nach Abzug von Spread und Kommission.

Und sie passt zu Ihrem Handelsstil. Ein Breakout im Fünf-Minuten-Chart taugt nichts, wenn Sie abends nur eine halbe Stunde Zeit haben.

Kosten beim Trading

Beim Trading fallen unterschiedliche Kostentypen an. Der Grossteil der Gebühren verteilt sich auf vier Felder:

  • Spread: die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, fällig bei jeder Eröffnung.
  • Kommission: ein fester Betrag pro Order.
  • Swap: die Finanzierung einer gehebelten Position über Nacht, berechnet aus der Zinsdifferenz plus einem Aufschlag des Brokers.
  • Umrechnung: ein Aufschlag auf den Wechselkurs, wenn Kontowährung und Handelswährung nicht übereinstimmen.

Die meisten Broker bieten zwei Kontomodelle an. Beim Standard-Modell ist der Spread eng, dafür kommt eine Kommission dazu. Beim sogenannten Raw-Spread-Modell fallen keine Kommissionen an, dafür aber ein breiterer Spread.

Ein kurzes Beispiel mit 0,1 Lot USD/CHF, also 10’000 US-Dollar Positionsgrösse: Im Standard-Modell zahlen Sie 0,99 Pips Spread, das sind CHF 0,99. Dazu kommt jeweils einmal bei Kauf und Verkauf eine Kommission von CHF 0,30.

Die Gesamtkosten bei einem Standard-Modell wären dann CHF 1,59. Im Modell ohne Kommission zahlen Sie 2,09 Pips Spread, also CHF 2,09.verschiedener Broker zu vergleichen.

Wählen Sie das Gebührenmodell, das am besten zu Ihrem Handelsstil passt.
Handeln Sie täglich mehrere Trades mit kurzer Haltedauer, ist das Modell mit engem Spread und Kommission günstiger. Handeln Sie wenige Trades pro Woche oder halten Sie Positionen über Tage, spielt der Spread eine kleinere Rolle, und das Modell ohne Kommission reicht. Bei den meisten Brokern öffnen Sie später ein zweites Konto im anderen Modell, ohne das erste zu schliessen.

Redaktionstipp: Die Top 3 Trading Broker für Schweizer

In unserer langjährigen Erfahrung als Trader haben wir dutzende Broker getestet. Zwar gibt es nicht den einen besten Anbieter für alle – doch drei Broker haben sich bei uns immer wieder bewährt.

Broker:
Vorteile:
Bewertung:
Das Angebot:
Broker:
1. FP Trading
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Vorteile:
  • Sehr tiefe Handelskosten auf dem Raw-Konto
  • Nur CHF 100 Mindesteinzahlung
  • Schnittstellen für 3 Handelsplattformen
  • Zusatzversicherung über 1 Mio. USD via Lloyd’s of London
  • Hebel bis 1:500
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Broker:
2. BlackBull Markets
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  • Regulierter & sicherer Anbieter
  • Über 26’000 handelbare Instrumente
  • MT4/MT5/TradingView/cTrader
  • Niedrige Spreads ab 0,0 Pips
  • Hebel bis 1:500
  • Exzellenter Kundensupport
  • Keine Mindesteinzahlung
Bewertung:
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Broker:
3. Vantage Markets
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Vorteile:
  • ECN Spreads ab 0,0 Pips
  • Niedrige Kosten & Variable Hebel
  • DAX unter 0,5 Punkte Spread
  • Direkte Marktausführung
  • TradingView/MT4/MT5
  • Unkomplizierte Kontoeröffnung & Management
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Trading lernen Schritt für Schritt: von der Demo zur ersten Order

Trading ist einfach, wenn Sie es schrittweise angehen. Nur sieben Schritte trennen Sie von Ihrer ersten Order.

1. Demokonto beim Online Broker eröffnen

Ein Demokonto ist für Anfänger Pflicht. Ohne Erfahrung und Trading Strategie sind hohe Verluste garantiert. Nutzen Sie also die Möglichkeit, mit dem Demokonto risikofrei zu echten Marktbedingungen zu handeln, bevor Sie echtes Geld riskieren.

Die Eröffnung des Demokontos ist ähnlich wie bei einem Live-Konto, hängt aber vom Anbieter ab. Bei unserem Favoriten FP Trading wählen Sie dabei den Kontotyp (Standard oder Raw) und die Plattform (MetaTrader 4, MetaTrader 5 oder cTrader).

Erstellung eines Demokonto-Accounts im Kundenmenü von FP Trading
Erstellung eines Demokonto-Accounts im Kundenmenü von FP Trading

Nehmen Sie den Kontotyp, den Sie später auch mit echtem Geld nutzen wollen, damit die Kosten in der Demo dieselben sind.

Eine Demo zeigt echte Kurse, aber drei Dinge simuliert sie nicht: die Ausführung in hektischen Märkten, die Emotionen bei echtem Verlust und die Auszahlung. Gewinne in der Demo garantieren keine Gewinne mit echtem Geld. Sie testen hier die Handelsplattform und Ihre Strategie.

2. Strategie festlegen

Ihre Strategie legt fest, wie Sie den Markt lesen und wann Sie handeln. Sie beantwortet vier Fragen:

  • Analysemethoden (technisch über Kursmuster und Indikatoren oder fundamental über Unternehmenszahlen und Wirtschaftsdaten)
  • Einstiegsbedingungen
  • Stop Loss und Kursziel
  • Positionsgrösse

Für den Anfang reicht eines der beiden Setups von oben, die Trendfolge oder der Breakout, auf einem einzigen Markt. Halten Sie Markt, Zeitfenster, Einstiegsbedingung, Stop und Ziel in je einer Zeile fest. Eine vage Vorstellung davon, was Sie tun wollen, ist keine Strategie.

Testen Sie Ihre Regeln im Backtest am Chart der letzten Monate und wenden sie danach unverändert an. Der Test dafür ist der schlechte Tag: Die Regeln gelten auch, wenn der Markt hektisch ist und Sie nach zwei Verlusten gereizt sind.

2. Schreiben Sie Ihren Trading-Plan

Ein Trading-Plan hat feste Regeln, um impulsive Entscheidungen zu verhindern. Aber er muss nicht kompliziert sein. Ein kompletter Trading-Plan passt auf eine Seite und beantwortet sechs Fragen:

  1. Welchen Markt handeln Sie? Am Anfang einen einzigen, zum Beispiel EUR/USD.
  2. In welchem Zeitfenster? Feste Stunden, in denen Sie am Chart sitzen.
  3. Was ist Ihr Einstiegssignal? Klar definierte Bedingungen, die eintreffen müssen, bevor Sie einen Trade eröffnen.
  4. Wo liegt der Stop Loss und wo das Kursziel? Beides steht fest, bevor Sie die Order senden.
  5. Wie viel riskieren Sie pro Trade? Ein fester Prozentsatz Ihres Kontos. Wir empfehlen maximal 2 Prozent.
  6. Wann handeln Sie nicht? Nach zwei Verlusten in Folge, vor Zinsentscheiden, bei Müdigkeit.

Zum Plan gehört ein Trading-Tagebuch. Notieren Sie zu jedem Trade Einstieg, Ausstieg, Grund und Ergebnis, dazu einen Satz zu Ihrer Stimmung. Nach 30 Trades haben Sie genug Daten im Tagebuch, um zu analysieren, wo Ihre Strategie funktioniert und wo Sie noch nachbessern müssen.

3. Testen Sie Ihre Strategie im Demokonto

Handeln Sie im Demokonto nur nach Ihrem Plan und ändern Sie die Regeln in dieser Zeit nicht, sonst wissen Sie am Ende nicht, was gewirkt hat. Unter 30 Trades sagt ein Ergebnis wenig, weil der Zufall die Statistik dominiert. Erst ab rund 100 Trades zeigt sich, ob Ihre Strategie tatsächlich langfristig profitabel ist.

Backtesten Sie zusätzlich Ihre Strategie: Scrollen Sie den Chart einige Monate zurück und markieren Sie, wo Ihr Signal aufgetreten wäre und was danach passierte. Damit sehen Sie schnell, wie Ihre Strategie in der Vergangenheit performt hätte und bekommen so noch mehr Daten.

4. Eröffnen Sie das Echtgeldkonto und zahlen Sie klein ein

Wagen Sie Ihren ersten Echtgeld-Trade, sobald Ihre Strategie im Demkonto gute Ergebnisse erzielt und Sie sich sicher fühlen.

Das Registrierungsformular von FP Trading hat fünf Schritte: persönliche Angaben, weitere Angaben, Kontokonfiguration, Erklärung, Start.

Bei der Kontokonfiguration legen Sie Kontotyp, Plattform und Basiswährung fest. Zur Freischaltung Ihres Kontos müssen Sie Ihre Identität mit Ausweis und Adressnachweis verifizieren.

[Screenshot: Kontokonfiguration bei FP Trading, Auswahl Basiswährung und Hebel]

Zahlen Sie zu Beginn nur einen Betrag ein, dessen Verlust Sie verschmerzen können. Die Mindesteinzahlung bei FP Trading beträgt CHF 100.

5. Positionsgrösse berechnen

Wie sind Broker in der Schweiz reguliert?

Die Schweiz gilt als bedeutendes Land für die Finanzindustrie und reguliert Broker und andere Finanzdienstleister selbstverständlich streng. Die Finanzmarktaufsicht (FINMA) ist die dafür zuständige Aufsichtsbehörde, die die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften im Finanzsektor genau überwacht.

Finanzmarktaufsicht FINMA Regulierung in der Schweiz
Finanzmarktaufsicht FINMA Regulierung

Für Broker gelten in der Schweiz bestimmte Mindestanforderungen, die die Anbieter erfüllen müssen, um von der FINMA genehmigt zu werden. Dazu werden unter anderem die Geschäftspraktiken des Unternehmens und dessen Finanzlage überprüft. Des Weiteren müssen regulierte Broker Vorschriften wie die Verpflichtung zur Aufzeichnung von Kundengesprächen und Maßnahmen gegen Geldwäsche einhalten. Letztlich muss jeder von der FINMA regulierte Broker eine umfangreiche Versicherung gegen etwaige Verluste sowie Insolvenz vorweisen können.

Als Händler sollten Sie stets daran denken, dass in der Schweiz bei Weitem nicht alle Broker von der Finanzmarktaufsicht reguliert werden. Vertrauen Sie daher nur auf regulierte Broker mit langjähriger Erfahrung und positiven Kundenbewertungen. So stellen Sie sicher, dass ihr Kapital stets in sicheren Händen ist und können sich unbesorgt auf ihre Investments konzentrieren.

Generelle Finanzregulierungen: So sicher sind Broker

Regulierung CySEC für Europäische Broker
Regulierung CySEC für Europäische Broker

Die Schweiz verfügt über zahlreiche Regulierungen und Gesetze zur Überwachung der Finanzmärkte, die Anleger vor Betrug schützen und den Markt stabil halten. Als Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde ist die FINMA (Financial Market Supervisory Authority) für die Aufsicht des Finanzmarkts sowie dessen Teilnehmer verantwortlich. Sie reguliert und kontrolliert vor allem Banken, Versicherungen und sonstige Finanzdienstleister.

Außerdem gibt es sogenannte SROs (self Regulatory Organization), von der Branche getragene Selbstregulierungsorganisationen, die die Aufsicht über bestimmte Teile der Finanzwelt übernehmen. Zu solchen SROs zählen im Falle der Schweiz die Swiss Bankers Association und die Swiss Funds & Asset Management Association.

Für die Aufsicht der Schweizer Börsen ist die Schweizer Börsenaufsicht SIX Swiss Exchange verantwortlich. Sie stellt sicher, dass Unternehmen gelistet sind und sich an die geltende Gesetzeslage halten.

Letztlich gelten in der Schweiz einige Regulierungen, die sich auf den Handel mit Finanzinstrumenten auswirken. Die AML (Anti Money Laundering) und KYC (Know Your Customer) Regulierungen der Schweiz dienen dazu, Finanz-Terrorismus und Geldwäsche zu verhindern. Die EU Richtlinie MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) wurde auch in der Schweiz umgesetzt und garantiert mehr Transparenz und Schutz auf dem Finanzmarkt.

Bekannte Regulierungen für Broker sind:

Wie wählt man den richtigen Trading Broker aus?

Einer der mit Abstand wichtigsten Schritte, bevor Sie mit dem Trading beginnen können, ist die Wahl eines vertrauenswürdigen, regulierten Brokers. Da die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) die Hauptaufsichtsbehörde für Finanzunternehmen in der Schweiz darstellt, sollte der von Ihnen gewählte Broker unbedingt FINMA lizenziert sein. So stellen Sie sicher, dass Ihr angelegtes Kapital ausreichend geschützt ist und der Broker die notwendigen Standards erfüllt.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Broker bereits einige Jahre auf dem Markt ist und nach Kundenrezensionen und Erfahrungsberichten suchen. Bedenken Sie jedoch, dass positive Bewertungen häufig von den Anbietern selbst verfasst bzw. gekauft werden, weshalb übermäßig positive Rezensionen ohne jegliche Kritikpunkte auf einen Betrug hinweisen können.

Letztlich sollten Sie sich über die angebotenen Dienstleistungen des Anbieters informieren und sicherstellen, dass diese Ihren individuellen Trading Bedürfnissen entsprechen. So gibt es sowohl auf bestimmte Märkte spezialisierte Broker, als auch Anbieter, die ein breiteres Angebot zur Verfügung stellen. Es empfiehlt sich zudem, die Handelsbedingungen wie Spreads, Mindesteinzahlung und angebotene Handelsplattformen des Anbieters mit anderen Brokern zu vergleichen.

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Im Demokonto starten und Traden lernen

Trading Demokonto für schweizer Trader
Trading Demokonto

Viele Online Broker stellen ihren Nutzern ein kostenloses Demokonto zur Verfügung, das es Tradern ermöglicht, den Handel zunächst mit virtuellem Geld zu üben. Somit richtet sich der Service in erster Linie an Neueinsteiger, die sich vor dem tatsächlichen Traden mit dem Ablauf vertraut machen möchten. Das Handeln mit virtuellen Währungen wird auch Simulationstrading genannt und hilft Investoren bei der risikolosen Verbesserung ihrer Trading Fähigkeiten.

Achten Sie bei der Wahl des richtigen Brokers also darauf, ob der Anbieter ein solches Demokonto zur Verfügung stellt und profitieren Sie von den wertvollen Erfahrungswerten aus dem Simulationstrading.

Wie eröffnet man seinen ersten Trade? – Oderausführung

Gerade Anfänger sollten sich vor der Eröffnung des ersten Trades gründlich vorbereiten und einige grundsätzliche Tipps beachten. Wie bereits mehrfach erwähnt ist es unerlässlich, zunächst eine effektive Trading Strategie zu entwickeln. Außerdem benötigen Sie eine vertrauenswürdige und lizenzierte Handelsplattform, auf der Sie Ihre Trades ausführen können sowie hilfreiche Finanzwerkzeuge, die Sie bei der Trendanalyse unterstützen. 

Zudem empfiehlt es sich, eine solide Strategie zum Risikomanagement zu entwickeln, die Sie von hohen Verlusten schützt. Dazu können beispielsweise Stop-Loss-Order eingesetzt werden, die Geschäfte nach Eintritt eines bestimmten Events automatisch schließen.

Wie das Ausführen des ersten Trades in der Realität aussieht, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Die Funktionsweisen der beliebtesten Broker ähneln sich meist jedoch stark und sind auch für Neueinsteiger leicht zu verstehen

Der typische Ablauf eines Trades ist:

  1. Markt aufwählen
  2. Analyse und Strategien betreiben
  3. Auswahl der Positionsgröße
  4. Auswahl der Risikobegrenzung und Ziel des Trades
  5. Absetzung der Order
  6. Schließung des Trades im Profit oder Verlust

Was ist die Hebelwirkung im Trading?

Die Hebelwirkung wird auch Leverage genannt und bezeichnet den Einsatz von Fremdkapital, um größere Investitionen tätigen zu können. Somit kann der Trader potenzielle Gewinne erhöhen, die etwaigen Verluste fallen allerdings ebenfalls größer aus.

Trading Hebelwirkung Beispiel

Um von der Hebelwirkung zu profitieren, hinterlegt der Investor eine kleine Margin bei seinem Broker. Im Gegenzug wird der Wert der Position um ein Vielfaches multipliziert. Wenn der Händler mit seiner Einschätzung des Marktes richtig liegt, kann er mithilfe der Hebelwirkung also hohe Gewinne verbuchen. Durch die größere Investition ist die Margin bei Verlusten allerdings auch schnell aufgebraucht, weshalb Trader besonders vorsichtig sein sollten.

Verschiedene Broker bieten ihren Nutzern unterschiedliche Arten von Hebelwirkungen an, deren Leverage sich je nach Anbieter und Finanzinstrument unterscheiden kann.

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Welche Strategien und Handelsarten gibt es für Trader?

Noch bevor Sie Ihren ersten Trade eröffnen, sollten Sie sich zunächst für die genaue Art des Tradings entscheiden. Denn in der Finanzwelt gibt es eine Reihe verschiedener Arten des Handels, die sich sowohl in Bezug auf die Dauer des Geschäfts sowie die Art der gehandelten Instrumente unterscheiden. Wir erklären Ihnen kurz, welche Formen des Tradings es gibt und welche Vorgehensweise sie jeweils auszeichnet.

1. Daytrading

Das Daytrading zeichnet sich dadurch aus, dass das Öffnen und Schließen einer Position innerhalb eines einzigen Handelstages stattfindet und die Position nicht über Nacht gehalten wird. Daytrader erhoffen sich durch den schnellen Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten wie Aktien, Währungen, Rohstoffen oder Kryptowährungen kurzfristige Gewinne. Dazu werden kurzfristige Marktschwankungen genau beobachtet und geschickt für die Gewinnmaximierung genutzt. Daher erfordert das Daytrading eine gute Reaktionszeit und die Kenntnis der Finanzmärkte.

2. Scalping

Als Scalping bezeichnet man eine noch kurzfristigere Trading Option als das Daytrading, bei dem Trades innerhalb weniger Minuten geöffnet bzw. geschlossen werden. Dadurch sollen in der Regel bei einer großen Anzahl verschiedener Trades aus äußerst kurzfristigen Marktbewegungen kleine Gewinne erzielt werden. Um diese minimalen Marktschwankungen rechtzeitig zu erkennen, werden die Echtzeit Kurse des gehandelten Instruments genau verfolgt und nützliche Trading Tools wie Charting Softwares und Order Execution Softwares eingesetzt.

3. Swing Trading

Im Gegensatz zu den äußerst kurzfristigen Strategien des Daytradings und Scalpings, gilt das Swing Trading als mittelfristige Investment Möglichkeit. Um von mittelfristigen Marktbewegungen profitieren zu können, werden die Positionen über einen Zeitraum von einigen Tagen bis zu einigen Wochen gehalten. Aufgrund der Zeitspanne der Swing Trading Geschäfte analysieren die Investoren den gegenwärtigen Trend und versuchen auf künftige Entwicklungen zu spekulieren. Daher sind für das Swing Trading Instrumente wie Analyse Tools und Nachrichten Feeds von essenzieller Bedeutung.

4. Positionstrading

Beim Positionstrading halten Händler ihre Positionen über einen Zeitraum von Monaten oder sogar Jahren, um langfristige Marktbewegungen hoffentlich gewinnbringend für sich nutzen zu können. Da die Geschäfte über einen äußerst langen Zeitraum gehalten werden, bedarf es beim Positionstrading einer gründlichen Marktanalyse sowie einer hohen Risikotoleranz. Zur Prognose des zu erwartenden Trends können Werkzeuge wie die fundamentale Analyse oder die langfristige Chartanalyse zur Hilfe genommen werden.

5. High Frequency Trading

Das High Frequency Trading setzt Computerprogramme ein, um innerhalb kürzester Zeit auf Marktdaten und Algorithmen zu reagieren und profitable Trades auszuführen. Durch einen leistungsstarken Computer können hunderte Trades nahezu gleichzeitig abgeschlossen werden. Außerdem werden speziell bereitgestellte Handelsplattformen eingesetzt, auf denen Trades innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ausgeführt werden können.

Welche Alternativen gibt es zum Trading?

Wir haben in diesem schon einige Methoden und Formen des Tradings besprochen, doch gibt es wirkliche Alternativen? Im Prinzip ist jeder Börsenhandel ein Trade. Dennoch können wir beispielsweise Geld Anlegen an der Börse und traden etwas unterscheiden:

Als Alternative wäre der Aktienhandel, ETF Sparplan oder das Geld Anlegen in Fonds:

Aktienhandel:Fonds:ETF Sparplan:
Risiko:MittelGering – MittelGering – Mittel
Strategien:Sehr viele möglich, von Daytrading bis zu Value InvestingRisikoabstufungen – Monatlich Geld anlegenRisikoabstufungen – Monatlich Geld anlegen
Rendite:Niedrig bis sehr hochDurchschnittliche PerformanceDurchschnittliche Performance
Max. Verlust:Maximaler Verlust möglichMaximaler Verlust sehr seltenMaximaler Verlust sehr selten
Schwierigkeitsgrad:HochNiedrigNiedrig

Wie viel Geld kann man mit dem Trading verdienen?

Viele Anfänger wollen insbesondere wegen der vermeintlich hohen Gewinnchancen mit dem Investment beginnen. Wie hoch der letztendliche Verdienst tatsächlich ausfällt, hängt dabei von einer Reihe verschiedener Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel die Häufigkeit und die Größe der Trades, die Gewinnspanne, die Anzahl der gewonnenen Trades im Verhältnis zu den verlorenen Trades, sowie das verfügbare Kapital. Auch das Entwickeln einer erfolgversprechenden Trading Strategie sowie die ständige Analyse des Marktes können die Rendite positiv beeinflussen.

Risiko im Trading: Wie gefährlich ist es?

Dass es sich bei dem Handel mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten in der Regel um ein relativ risikoreiches Geschäft handelt, sollte allgemein bekannt sein. Denn das Ergebnis eines Trades ist stets auch von Faktoren wie der aktuellen wirtschaftlichen Lage, politischen Geschehnissen und den Vorgehensweisen des Unternehmens abhängig. Somit ist es unmöglich, die zukünftige Entwicklung des Marktes exakt vorherzusehen, weshalb Verluste nahezu unvermeidbar sind. Daher sollten Sie zum Schutz Ihres Kapitals auf ein diversifiziertes Portfolio achten und ein gutes Risikomanagement erarbeiten.

Außerdem besteht insbesondere bei Kryptowährungen ein Risiko durch nicht regulierte Broker, die keiner Aufsicht unterliegen und sich nicht an die vorgeschriebenen Regulierungen und Mindestanforderungen halten. Zweifelhafte Anbieter schützen zudem oft weder das Kapital noch die Daten ihrer Kunden, wodurch es zu großen Problemen kommen kann. Seien Sie daher vorsichtig und recherchieren Sie sorgfältig, bevor Sie sich für einen Broker entscheiden. Stellen Sie zusätzlich sicher, dass der Anbieter von den zuständigen Behörden überwacht wird und positive Rezensionen aufweist.

Trading Strategien entwickeln für Anfänger

Bevor Sie mit dem erfolgreichen Traden beginnen können, ist es unerlässlich, eine Trading Strategie zu entwickeln, auf die Sie sich verlassen können. Dazu sollten Sie zunächst Ihre persönlichen Ziele definieren und festlegen, in welchem Umfang Sie investieren möchten und wie viel Kapital Sie zur Verfügung stellen. Im Anschluss sollten Sie sich Gedanken über Ihr bevorzugtes Finanzinstrument und die Zeitspanne Ihrer Trades machen. So haben Sie etwa die Wahl zwischen Daytrading, Swing Trading, Scalping, Positionstrading und weiteren Arten des Investments.

Im Anschluss sollten Sie zunächst mit der Marktanalyse beginnen und sich mit gängigen Begriffen und Kursbewegungen vertraut machen. Recherchieren Sie Indikatoren, die für Ihre Trading Strategie relevant sein könnten und beobachten Sie die Kursbewegungen Ihrer Zielassets. Es ist außerdem empfehlenswert, klare Regeln zu definieren, nach denen Sie in der Zukunft handeln möchten. So vermeiden Sie impulsive Entscheidungen und minimieren das Risiko Ihrer Geschäfte.

Erfahrene Investoren empfehlen zudem das sogenannte Back Testing, bei dem man die eigene Trading Strategie zunächst anhand historischer Daten testet, um zu ermitteln, wie hoch die Erfolgschance der Vorgehensweise ist. So können Sie etwaige Ungereimtheiten rechtzeitig korrigieren und vermeiden unnötige Risiken.

Was sind Trading Indikatoren und wie nutzt man sie?

Auch Anfänger können sogenannte Indikatoren einsetzen, um ihre Trading Strategie zu verbessern und lukrativere Geschäfte abzuschließen. Bei Indikatoren handelt es sich um mathematischen Berechnungen auf Basis von gesammelten Marktdaten, wie in etwa dem Preis oder Volumen. Sie sollen es Investoren ermöglichen, Trendbewegungen frühzeitig zu erkennen und wichtige Marktdaten zu sammeln.

Obwohl es eine Vielzahl verschiedener, höchst komplizierter Indikatoren gibt, sind die meisten durchaus auch für Anfänger geeignet. Bei den folgenden Indikatoren handelt es sich um anfängerfreundliche Trading Indikatoren.

Gleitender Durchschnitt

Gleitender Durchschnitt

Der gleitende Durchschnitt zeigt den durchschnittlichen Preis des Vermögenswerts innerhalb eines von dem Trader festgelegten Zeitraums an. Er wird vor allem in der technischen Analyse eingesetzt und hilft Händlern dabei zu bestimmen, ob ein Trend “bullisch” oder “bärisch” ist.

Relative-Stärke-Index (RSI)

RSI Indikator

Der relative Stärke-Index wurde entwickelt, um das Verhältnis der Aufwärtsbewegungen des Kurses zu den Abwärtsbewegungen zu messen. Diese Analyse zeigt an, ob der Vermögenswert zu einem bestimmten Zeitpunkt überkauft bzw. überverkauft ist.

Bollinger Bänder

Bollinger Bänder

Der Bollinger Bänder Indikator basiert auf dem bereits vorgestellten gleitenden Durchschnitt sowie der Standardabweichung des Kurses. Die Bewegung der Bollinger Bänder relativ zueinander können Hinweise auf zukünftige Preisentwicklungen geben, weshalb die Bänder zu den mit Abstand beliebtesten Indikatoren zählen.

MACD (Moving Average Convergence Divergence)

MACD Indikator

Der MACD ist ein beliebter Trendfolgeindikator, der es Investoren erlaubt, die relative Stärke eines Trends zu ermitteln. Grundlage des Indikators ist der Vergleich der Durchschnittslinien der kurzfristigen und langfristigen Preisdaten.

Was ist die Trading Psychologie? – Das sollten Sie wissen

Als Trading Psychologie bezeichnet man die innere Einstellung des Händlers während seiner Geschäfte. Da es sich bei dem Traden um ein relativ risikoreiches Geschäft handeln kann, ist es ratsam den richtigen Umgang mit negativen Emotionen wie Angst oder Wut zu erlernen. Nur so gehen Sie sicher, dass ihre Gefühlslage ihre Investitionen nicht negativ beeinflusst.

Experten raten dazu, dass Investoren ihre Emotionen bewusst analysieren und in positive Handlungen umsetzen sollten. Außerdem sei es ratsam, klare Regeln für das Risikomanagement festzulegen und risikoreiche Spekulationen von Beginn an auszuschließen.

Fazit: Trading ist in der Schweiz möglich: Starten Sie mit dem Lernen!

Wie in diesem Beitrag vermutlich bereits deutlich wurde, ist Trading in der Schweiz nicht nur möglich, das Land eignet sich aufgrund der Gesetzeslage optimal für den Einstieg ins Investieren. Entwickeln Sie zuvor allerdings eine solide Trading Strategie, die sich den verschiedenen Marktbewegungen anpassen kann und informieren Sie sich stets über neue Trends und Strategien. 

Da dieser Beitrag lediglich einen groben Überblick über die wichtigsten Trading Aspekte liefern kann, empfehlen wir Ihnen das Trading Mentoring Programm auf trading.de. Dort können Sie in Betreuung von erfahrenen Trading Profis die wichtigsten Tipps und Tricks der Finanzwelt erlernen.

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Meist gestellte Fragen zum Thema Trading in der Schweiz:

Welche Vorschriften gibt es für das Trading in der Schweiz?

In der Schweiz ist die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) für die Regulierung des Finanzmarktes verantwortlich. Das Trading in der Schweiz unterliegt verschiedenen Gesetzen und Vorschriften, wie zum Beispiel das Schweizer Börsengesetz, das Finanzmarktinfrastrukturgesetz und das Finanzdienstleistungsgesetz.

Wie werden in der Schweiz Steuern auf Handelsgewinne erhoben?

In der Schweiz unterliegen Handelsgewinne der Einkommenssteuer und können unter Umständen auch der kantonalen und kommunalen Steuer unterliegen. Aus diesem Grund kann der Steuersatz kann je nach Kanton und Gemeinde, in der der Trader wohnt, variieren.

Können auch Nichtansässige an der Schweizer Börse handeln?

Tatsächlich können auch Nicht-Schweizer in der Schweiz traden, indem sie ein Konto bei einer schweizerischen Bank oder einem schweizerischen Broker eröffnen. Dazu müssen Sie die entsprechenden Vorschriften und Bestimmungen der schweizerischen Finanzmarktaufsicht einhalten und sich gegebenenfalls bei der schweizerischen Steuerbehörde registrieren. Außerdem kann es vorkommen, dass ausländische Investoren gewisse Meldepflichten haben. Daher ist es empfehlenswert, sich zuvor von einem Steuerberater bzw. Rechtsbeistand beraten zu lassen.

Welche Arten von Wertpapieren können an der Schweizer Börse gehandelt werden?

An der Schweizer Börse, der SIX Swiss Exchange, können eine Vielzahl verschiedener Wertpapiere gehandelt werden. Darunter zählen beispielsweise Aktien, Anleihen, börsengehandelte Fonds (ETFs) und strukturierte Produkte.

Gibt es besondere Herausforderungen für den Handel in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern?

Tatsächlich gibt es einige Eigenheiten des Tradings in der Schweiz, über die sich Investoren zunächst im Klaren sein sollten. So können die Kosten für den Handel an der Schweizer Börse im Vergleich zu anderen Börsen relativ hoch ausfallen. Auch die Einhaltung der strengeren Vorschriften und Regulierungen in der Schweiz kann für Trader eine Herausforderung darstellen.

Zuletzt ist der Schweizer Franken als Währung für seine große Stabilität bekannt, weshalb Trader unter Umständen geringere Renditen auf ihre Investments erwarten können. Aufgrund dieser Unterschiede zu anderen Börsenplätzen empfiehlt es sich, sich vor dem Handelseinstieg gründlich zu informieren und sich eventuell von einem Experten beraten zu lassen.

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