Lernen Sie Forex Trading Schritt für Schritt: vom Aufbau eines Währungspaars bis zur ersten Order mit Stop Loss. Beim Forex Trading handeln Sie Währungspaare wie EUR/USD oder USD/CHF auf steigende und fallende Kurse. Sie kaufen dabei die eine Währung und verkaufen gleichzeitig die andere.
Die teuersten Fehler beim Forex Trading passieren an denselben Stellen: zu grosse Positionen, zu enge Stops und Kosten, die vor dem ersten Trade niemand gerechnet hat. Für jede dieser Stellen finden Sie in dieser Anleitung ein Rechenbeispiel in Franken.
Das Wichtigste in Kürze
- Beim Forex Trading kaufen Sie eine Währung und verkaufen gleichzeitig eine andere. Gehandelt wird immer als Paar wie EUR/USD oder USD/CHF. Der Devisenmarkt ist mit 9,6 Billionen US-Dollar Umsatz am Tag der grösste Finanzmarkt der Welt (BIS, April 2025).
- Online Broker bieten Forex als CFD mit Hebel an: Bei 1:30 bindet eine Position über 10’000 USD eine Margin von 333 USD. Gewinn und Verlust rechnen sich auf die vollen 10’000 USD. Die ESMA zählte 2018 bei 74 bis 89 % der Privatkonten Verluste im CFD-Handel.
- Kosten fallen bei jedem Trade als Spread an, je nach Konto als Kommission. Über Nacht kommt der Swap dazu, bei Fremdwährungskonten die Umrechnung aus Franken.
- Private Kursgewinne sind in der Schweiz steuerfrei, Verluste nicht abziehbar. Das Kontoguthaben zählt zum steuerbaren Vermögen. Sehr aktive Trader riskieren die Einstufung als gewerbsmässige Wertschriftenhändler (Kreisschreiben Nr. 36).
- Der Weg zur ersten Order: Broker auswählen, Konto eröffnen, im Demokonto Positionsgrösse und Stop Loss üben. Testsieger in unserem Vergleich ist FP Trading.
Forex Trading erklärt: So funktioniert der Devisenhandel
Forex Trading ist der Handel mit Währungspaaren: Sie kaufen eine Währung und verkaufen im selben Moment eine andere, um an der Kursbewegung zwischen beiden zu verdienen.
Forex steht für Foreign Exchange, auf Deutsch Devisenhandel: Devisen sind Guthaben in fremder Währung. Häufig findet sich auch die Abkürzung „FX“.
Der Handel läuft ausserbörslich (OTC-Markt) über ein Netz aus verschiedenen Akteuren:
- Geschäftsbanken
- Institutionelle Anleger wie Fonds und Versicherungen
- Unternehmen
- Zentralbanken
- Broker und über sie Privatanleger
Im Gegensatz zum Aktienmarkt kommt der Devisenhandel ohne zentrale Börse aus. Als Privatanleger erhalten Sie Zugang über die Plattform eines Brokers. Der Broker stellt Ihnen die Kurse seiner Liquiditätsgeber und führt Ihre Order gegen diese Kurse aus.
Währungspaare: Basiswährung, Kurswährung und die Majors
Ein Währungspaar besteht aus der Basiswährung links und der Kurswährung rechts. Steht USD/CHF bei 0,8000, kostet ein US-Dollar 80 Rappen. Kaufen Sie das Paar, setzen Sie auf einen steigenden Dollar gegen den Franken. Beim Verkauf hingegen setzen Sie auf einen fallenden Dollar gegenüber dem Franken.
Der Markt unterscheidet Haupt- und Nebenwährungspaare: Die Majors sind die Hauptwährungspaare mit dem US-Dollar auf einer Seite. An 89 % aller Devisengeschäfte ist der US-Dollar beteiligt, und alle zehn meistgehandelten Paare der Welt enthalten ihn.

Der Schweizer Franken ist 2025 zur sechstmeistgehandelten Währung der Welt aufgestiegen. Sein Anteil am gesamten Devisenmarkt beträgt 6,4 %. Paare ohne US-Dollar heissen Minors oder Cross Rates. Dazu gehören beispielsweise EUR/CHF mit 1,0 % und EUR/GBP mit 1,8 % des Umsatzes.
Schwellenländerwährungen wie der südafrikanische Rand oder die türkische Lira bilden die Exoten: weite Spreads, hohe Swaps und Kurssprünge bei politischen Nachrichten.
Für Anfänger reichen die Majors. Dort sind die Spreads am engsten und die Kurse am gleichmässigsten.
Der Forex Markt: 9,6 Billionen US-Dollar am Tag, rund um die Uhr
Der Devisenmarkt ist mit 9,6 Billionen US-Dollar Umsatz am Tag der grösste Finanzmarkt der Welt. Drei Viertel davon laufen über Handelstische in London, New York, Singapur und Hongkong. Diese Zentren lösen sich über den Tag ab.
Darum läuft der Forex Handel von Montag früh bis Freitagabend ohne Unterbruch 24 Stunden am Tag. Der Devisenmarkt ist damit einer der liquidesten der Welt.
Liquidität heisst: Für jeden Käufer steht ein Verkäufer bereit, der Spread bleibt eng. Die meiste Liquidität liegt am Nachmittag Schweizer Zeit, wenn London und New York gleichzeitig handeln. An diesen Stellen dünnt die Liquidität aus und die Spreads weiten sich:
- beim Sessionwechsel in der Nacht Schweizer Zeit, wenn New York schliesst und Asien öffnet
- an Feiertagen der grossen Handelszentren, etwa am US-Feiertag Thanksgiving
- in den Minuten um wichtige Konjunkturdaten und Zinsentscheide
Kurse springen dann über Ihre Order hinweg. Der tatsächliche Ausführungspreis ist in diesem Fall meist schlechter als der Preis auf dem Bildschirm.
Legen Sie neue Positionen deshalb nicht in die Minuten vor Zinsentscheiden. Rechnen Sie bei Positionen über das Wochenende mit einer Kurslücke am Montagmorgen. Ein normaler Stop Loss schützt Sie davor nicht.
Die wichtigsten Begriffe beim Forex Trading
Diese Begriffe tragen jede Forex-Order, die dritte Spalte zeigt, wo sie Ihr Geld berühren.
| Begriff | Bedeutung | Was es Sie kostet oder bringt |
|---|---|---|
| Pip | Kleinste übliche Kursbewegung, die vierte Nachkommastelle, bei Yen-Paaren die zweite | Der Pip-Wert auf ein Mini-Lot USD/CHF ist 1 Franken, auf ein Standard-Lot 10 Franken |
| Lot | Handelseinheit von 100’000 Einheiten der Basiswährung, Mini-Lot 10’000, Micro-Lot 1’000 | Die Lot-Grösse bestimmt Ihr Risiko je Pip, nicht der Hebel |
| Spread | Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, Ihre Grundgebühr je Trade | 1,0 Pip auf ein Standard-Lot EUR/USD sind 10 USD, bezahlt beim Öffnen der Position |
| Kommission | Fixbetrag je Lot bei Raw- oder ECN-Konten mit Spreads ab 0,0 Pips | Fällt je Seite an, also beim Öffnen und beim Schliessen |
| Hebel | Verhältnis zwischen Positionsgrösse und hinterlegter Margin | 1:30 heisst 3,33 % Margin, 1:100 heisst 1 %, 1:500 heisst 0,2 % |
| Margin | Betrag, den der Broker für eine offene Position auf Ihrem Konto sperrt | Ein Mini-Lot USD/CHF bindet bei 1:30 rund 333 USD, bei 1:500 nur 20 USD |
| Margin Call und Stop-out | Warnung, wenn Ihr freies Kapital unter die Anforderung fällt, danach Zwangsschliessung | Unter ESMA-Regeln schliesst der Broker bei 50 % der Mindestmargin, Offshore-Broker setzen die Schwelle selbst |
| Long Position | Kauf des Paars, Gewinn bei steigendem Kurs | Kostet den Spread beim Öffnen, dazu den Swap je Nacht |
| Short Position | Verkauf des Paars, Gewinn bei fallendem Kurs | Derselbe Spread, der Swap unterscheidet sich je Richtung |
| Swap | Zins für Positionen über Nacht, aus der Zinsdifferenz beider Währungen | Belastung oder Gutschrift, je nach Richtung und Zinsniveau der beiden Währungen |
| Stop Loss und Take Profit | Order, die Ihre Position bei einem festgelegten Kurs schliesst | Legt Verlust und Gewinn je Trade im Voraus fest, bei Kurssprüngen zum nächsten handelbaren Kurs |
Im Zusammenspiel ergeben diese Begriffe Ihr Risiko je Trade: Lot-Grösse mal Pip-Wert mal Abstand zum Stop Loss. Bei einem Mini-Lot USD/CHF mit 30 Pips Stop Loss riskieren Sie 30 Franken. Davon kostet der Spread von einem Pip bereits einen Franken, bevor sich der Kurs bewegt hat.
Hebel und Margin im Forex Handel
Im Forex Handel arbeiten Sie mit Hebel, weil sich Währungskurse in Bruchteilen eines Prozents am Tag bewegen. Der Hebel legt fest, welchen Bruchteil der Position Sie als Margin hinterlegen. Den Rest leiht Ihnen der Broker. So bewegen Sie grosse Kapitalmengen im Forex Markt, ohne selbst viel Eigenkapital zu benötigen.
Angenommen, Sie eröffnen eine CFD Position auf ein Mini-Lot USD/CHF, also 10’000 US-Dollar. Bei einem Kurs von 0,8000 ist diese Position 8’000 Franken wert. Sie hinterlegen aber nur einen Bruchteil davon als Margin. Wie gross dieser Bruchteil ist, bestimmt der Hebel. Die Positionsgrösse bestimmt Ihr Risiko.
| Hebel | Margin für ein Mini-Lot | Wert je Pip | Kursweg bis zum Stop-out (50 % der Margin) |
|---|---|---|---|
| 1:30 | 333 USD (267 CHF) | 1 CHF | 867 Pips |
| 1:100 | 100 USD (80 CHF) | 1 CHF | 960 Pips |
| 1:500 | 20 USD (16 CHF) | 1 CHF | 992 Pips |
Die Tabelle zeigt den Punkt, an dem Anfänger den Hebel falsch einschätzen: Bei gleicher Positionsgrösse macht ein höherer Hebel den Trade nicht riskanter, der Stop-out kommt sogar später, weil weniger Kapital gebunden ist. Gefährlich wird der Hebel, wenn Sie ihn nutzen, um die Position zu vergrössern.
Mit 1:500 passen 60 Mini-Lots auf 1’000 Franken. Jeder Pip kostet dann 60 Franken. Der Stop-out greift, wenn der Markt rund 9 Pips gegen Ihre Position gelaufen ist.
Forex CFDs, Spot und FX Optionen: drei Handelsmöglichkeiten
| Produkt | Was Sie halten | Hebel | Wo Sie es handeln |
|---|---|---|---|
| Forex CFD-Trading | Differenzkontrakt mit dem Broker, keine Währung | ja, mit Swap über Nacht | alle elf Broker in dieser Anleitung |
| Spot und Fremdwährungskonto | die Währung selbst, Valuta zwei Bankarbeitstage | bei Banken als Margin-Handel | Schweizer Banken mit FINMA-Bewilligung |
| FX Option | das Recht auf einen Kurs, Prämie als maximaler Verlust beim Kauf | im Produkt eingebaut | Schweizer Banken, wenige Online Broker |
Die meisten Privatanleger handeln Forex per CFD. Ein CFD ist ein Differenzkontrakt: Sie besitzen keine Währung, sondern eine Vereinbarung mit dem Broker über die Wertentwicklung zwischen Öffnen und Schliessen der Position. Auch Edelmetalle handeln Sie dort als CFD, Gold als XAU/USD und Silber als XAG/USD.
Bei einem Spot-Geschäft tauschen Sie die Währungen tatsächlich. Schweizer Banken mit FINMA-Bewilligung bieten dafür zwei Wege: das Fremdwährungskonto ohne Hebel und den Margin-Handel mit Hebel. Ihr Vertragspartner ist dann eine Schweizer Bank statt der Auslandsgesellschaft eines CFD-Brokers. Einlagen auf einem Fremdwährungskonto schützt esisuisse bis 100’000 Franken je Kunde, Guthaben bei einem CFD-Broker nicht.
FX Optionen geben Ihnen das Recht, aber nicht die Pflicht, ein Währungspaar zu einem festen Kurs zu handeln. Beim Kauf einer Option ist die Prämie Ihr maximaler Verlust. Dafür fällt sie bei jedem Trade an.
Welche Faktoren bestimmen den Kurs im Forex Handel?
Zinsen bewegen Währungspaare am stärksten. Hebt die Fed die Zinsen an, während die SNB sie hält, fliesst Kapital in den Dollar, und USD/CHF steigt. Zinsentscheide sind terminiert: Die SNB entscheidet vierteljährlich, EZB und Fed in festen Sitzungskalendern. Die entsprechenden Termine finden Sie im Wirtschaftskalender Ihrer Trading Plattform.
Zwischen den Zinsentscheiden treiben Konjunkturdaten die Kurse: Inflation, Arbeitsmarkt und Wachstum, allen voran die US-Arbeitsmarktzahlen am ersten Freitag im Monat. Die dritte Kraft ist die Stimmung. In Krisen kaufen Anleger unabhängig von Zinsen und Daten Franken, Yen und Dollar als sichere Häfen.
Der Franken wertet in einem solchen Szenario gegen den Euro auf. In der Folge fällt das Währungspaar EUR/CHF. Die SNB führte gegen diese Aufwertung im September 2011 den Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro ein und verteidigte ihn mit Devisenkäufen. Am 15. Januar 2015 hob sie ihn ohne Vorwarnung auf.
Risiken beim Forex Trading
Die Risiken im Forex Handel entstehen aus dem Hebel, aus dem durchgehenden Handel mit seinen Kurslücken und aus dem Broker als Gegenpartei. Jedes davon wirkt für sich:
- Hebel: Der Hebel vervielfacht jede Kursbewegung auf Ihr Kapital. Bei einem Mini-Lot USD/CHF kostet ein Pip einen Franken, bei 60 Mini-Lots 60 Franken. Ohne Negativsaldoschutz übersteigt ein Verlust auch den Kontostand.
- Kurslücken und Volatilität: Ein Stop Loss schliesst Ihre Position zum nächsten verfügbaren Kurs, sobald Ihre Stop-Marke erreicht ist. Wird sie übersprungen, liegt dieser Kurs deutlich schlechter. Am 15. Januar 2015 fiel EUR/CHF nach dem Ende des Mindestkurses binnen Minuten von 1,20 auf zeitweise 0,85. Stop-Loss-Orders knapp unter 1,20 wurden Hunderte Pips tiefer ausgeführt.
- Liquidität und Ausführung: Trocknet die Liquidität aus, weiten sich die Spreads. Orders werden dann entweder gar nicht oder zu einem schlechteren Kurs ausgeführt.
- Gegenpartei: Ihr Broker ist die Gegenpartei im CFD-Handel. Im Insolvenzfall ist Ihr Guthaben nur sicher, wenn der Broker Kundengelder getrennt vom Unternehmensvermögen aufbewahrt.
Dazu kommt die Psychologie: Aus Angst halten Trader die Verlustposition offen, weil der Verlust erst beim Schliessen endgültig ist, und schliessen die Gewinnposition früh, bevor der Gewinn wieder verschwindet. Aus Gier vergrössern sie nach einer Gewinnserie die Position und nach einem Verlust die nächste, um ihn zurückzuholen.
Der gesetzliche Risikohinweis der EU-regulierten Broker fasst das zusammen: CFDs bergen wegen des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.
Auf einem Konto mit 1’000 Franken und 30 Pips Stop-Abstand heisst das: höchstens 20 Franken Risiko, also höchstens sechs Micro-Lots USD/CHF.
Überblick: Die 11 besten Forex Broker in der Schweiz im Vergleich
Als professionelle Trader mit 15 Jahren Erfahrung haben wir bei Dutzenden Brokern Erfahrungen gesammelt. Nicht alle eignen sich jedoch gleichermassen für den Forex Handel.
Insgesamt kommen bei uns 11 Broker in die engere Auswahl für Trader, die Devisen handeln wollen.
- Sehr tiefe Handelskosten auf dem Raw-Konto
- Nur CHF 100 Mindesteinzahlung
- Schnittstellen für 3 Handelsplattformen
- Zusatzversicherung über 1 Mio. USD via Lloyd’s of London
- Hebel bis 1:500
- Sehr nutzerfreundliche Plattform
- Grosses Angebot an 5’500+ CFDs auf Anlageklassen
- 24/7 Deutscher-Kundenservice
- Konkurrenzfähige Spreads
- 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
- TradingView, MT4 & mehr
- Vielfältiges Weiterbildungsprogramm
- Regulierter & sicherer Anbieter
- Über 26’000 handelbare Instrumente
- MT4/MT5/TradingView/cTrader
- Niedrige Spreads ab 0,0 Pips
- Hebel bis 1:500
- Exzellenter Kundensupport
- Keine Mindesteinzahlung
- Streng regulierter Broker
- Hebel bis 1:30 & Spreads ab 0,0 Pips
- TradingView verfügbar
- Kostenloses Demokonto
- Zuverlässiger Kundensupport
- Einlagensicherung bis 100.000 EUR
- Negativsaldoschutz
- ECN Spreads ab 0,0 Pips
- Niedrige Kosten & Variable Hebel
- DAX unter 0,5 Punkte Spread
- Direkte Marktausführung
- TradingView/MT4/MT5
- Unkomplizierte Kontoeröffnung & Management
- Enge ECN-Spreads
- Niedrige Mindesteinzahlung
- Flexible Kontomodelle
- Unterstützung für MT4 & MT5
- Tier-1-Regulierung durch ASIC
- Raw-Spreads ab 0,0 Pips
- Kommission 3,50 USD je Lot und Seite auf MetaTrader
- Rebates von 1,50 bis 2,50 USD je Lot ab 100 Lots
- Optimal für Scalping
- Unterstützung für MT4, MT5 und cTrader
- Reguliert in Deutschland (BaFin)
- Spreads ab 0,0 Pips
- TradingView Anbindung
- Persönlicher Support
- Schnelle Ausführung
- Automatische Steuerabführung
- Unter BaFin Aufsicht und Regulierung durch KNF/CySEC/FSC/DFSA
- Sehr nutzerfreundlich für Anfänger
- Mehr als 12’400 Finanzinstrumente
- Dax unter 1 Punkt Spread
- Kostenloses Übungskonto
- 2,80% Zinsen auf Guthaben
- Mehrfach regulierter Broker
- Copy Trading (kopiere andere Trader)
- Multi-Asset Broker
- Viele Krypto CFDs zum investieren
- Echte Aktien & ETFs
-
- Spreads ab 0,5 Pips ohne Kommission
-
- Kontoführung in Schweizer Franken
-
- Bis 3,3 Prozent Zinsen auf freies Guthaben
-
- Deutschsprachiger Support
-
- 49 handelbare Währungspaare
Forex Trading Schritt für Schritt: von der Kontoeröffnung bis zur ersten Order
Der Weg von der Registrierung bis zur ersten Order dauert bei den meisten Brokern weniger als einen Tag. Die fünf Schritte gelten bei jedem Anbieter aus dieser Anleitung. In unserem Beispiel zeigen wir Ihnen den Prozess an unserem Testsieger FP Trading.
1. Konto eröffnen

Klicken Sie auf der Website des Brokers auf den Button für die Kontoeröffnung. Tragen Sie anschliessend Ihre Daten im Registrierungsformular ein. Nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Addresse können Sie sich bereits einloggen.
2. Konto verifizieren

Für die Verifizierung brauchen Sie einen Ausweis und einen Adressnachweis. Dafür genügt eine Rechnung oder ein Kontoauszug. In unserem Test schaltete FP Trading unser Konto in weniger als einer Stunde nach Upload der Dokumente frei.
3. Plattform, Kontowährung und Hebel einstellen
Bei FP Trading können Sie beliebig viele Unterkonten einrichten. Navigieren Sie dazu im Kundenportal zu „Accounts“ und klicken Sie auf „Add New Account“.
Wählen Sie die Plattform (MetaTrader 4, MetaTrader 5 oder cTrader), das Kontomodell (Standard ohne Kommission oder Raw mit Spreads ab 0,0 Pips und 3 US-Dollar je Seite) und die Kontowährung.

Wählen Sie Franken als Kontowährung: Dann fällt bei Ein- und Auszahlung keine Umrechnung an, und Gewinne und Verluste in USD/CHF laufen ohne Währungsschwankung auf Ihr Konto. Den Hebel setzen Sie im selben Fenster zwischen 1:1 und 1:500.
Jede Trading Plattform von FP Trading bringt die Trading Tools für die nächsten Schritte mit: Wirtschaftskalender, Pip-Rechner und die Positionsgrösse im Order-Ticket. Weitere Tools wie TradingView-Charts binden Sie über MetaTrader an.
4. Geld einzahlen

Die Mindesteinzahlung bei FP Trading beträgt 100 CHF. Einzahlen können Sie per Karte, Banküberweisung oder Kryptowährung. Navigieren Sie dazu einfach im Hauptmenü auf „Einzahlung“ und klicken dann auf „Einzahlen“.
5. Order platzieren
Öffnen Sie die Plattform und rufen Sie USD/CHF auf. Im Order-Ticket legen Sie das Volumen in Lots fest, dazu Stop Loss und Take Profit als Kurs, und bestätigen mit „Buy“ oder „Sell“.

In diesem Beispiel arbeiten wir mit einem Konto mit 1’000 Franken. Nach der 2-%-Regel riskieren wir höchstens 20 Franken: Bei 30 Pips Stop-Abstand sind das sechs Micro-Lots, also Volumen 0,06. Unser Take Profit liegt 60 Pips über dem Einstieg.
Läuft der Kurs 30 Pips gegen uns, verlieren wir 18 Franken. Im Gewinnszenario beträgt unser Profit 36 Franken. Damit stehen Chance und Risiko fest, bevor der Markt sich bewegt. Alles danach ist Wiederholung: Plan einhalten, jeden Trade notieren und die Positionsgrösse erst vergrössern, wenn das Konto es nach der 2-%-Regel hergibt.
Forex Strategien für Anfänger: Trendfolge, Range, Breakout und Carry
Ihre Strategie legt fest, wann Sie einsteigen, wann Sie aussteigen und wie lange Sie eine Position halten. In unseren Forex Trading Erfahrungen haben sich vier Ansätze immer wieder bewährt.
Trendfolge

Die Trendfolge-Strategie ist eine der simpelsten und effektivsten Forex Trading Strategien. Sie basiert auf der Annahme, dass die Fortsetzung eines Trends wahrscheinlicher ist als seine Umkehr. Sie handeln also in Richtung der laufenden Bewegung.
Je nach Richtung bedeutet dies:
- Aufwärtstrends: Höhere Hochs und höhere Tiefs => Kaufen (Long)
- Abwärtstrends: Tiefere Tiefs und tiefere Hochs => Verkaufen (Short)
Den Stop Loss setzen Sie dabei unter das letzte Tief (Aufwärtstrends) bzw. über das letzte Hoch (Abwärtstrends).
Die Kehrseite ist die Trefferquote: Die meisten Einstiege enden mit einem kleinen Verlust am Stop, der Gewinn kommt aus den wenigen Trades, die einen langen Trend erwischen.
Das Beispiel im Chart zeigt den Normalfall: 16 Pips riskiert, 9 Pips gewonnen.
Range-Trading

In Seitwärtsphasen kaufen und verkaufen Sie an den Rändern der Kursspanne: Kauf am unteren Rand, Verkauf am oberen.
- Long: SL am unteren Ende des Seitwärtskanals; TP am oberen Ende
- Short: SL am oberen Ende des Seitwärtskanals; TP am unteren Ende
Dieser Ansatz funktioniert in ruhigen Märkten und endet mit dem Ausbruch. Er zielt darauf ab, kleine und kurze Bewegungen mitzunehmen, weshalb Sie Ihre Positionen regelmässig kontrollieren müssen.
Breakout

Die Breakout-Strategie setzt auf den Ausbruch aus einem Seitwärtskanal. Sie steigen ein, wenn der Kurs eine Spanne oder ein markantes Hoch verlässt. Anlass hierzu sind meist Konjunkturdaten oder Zinsentscheide.
Der Stop Loss wird innerhalb der Spanne kurz unter- bzw. oberhalb des Ausbruchsniveaus platziert. Fehlausbrüche gehören dazu, darum verlangt der Ansatz Präsenz am Bildschirm in den Minuten nach dem Ausbruch.
Carry-Trade
Carry-Trades sind eine spezielle Strategie, die es in dieser Form nur im Forex-Markt gibt: Sie basiert auf den Differenzen im Zinssatz zweier Währungen.
Sie kaufen die Währung mit dem höheren Zins gegen die mit dem tieferen und erhalten den Swap jede Nacht, über Wochen oder Monate.
Der Kurs muss dafür nur stillhalten. Der Swap wirkt wie der Zins einer Anlage, das Kursrisiko bleibt aber voll bestehen: Ein einziger Kursrückgang übersteigt den Swap vieler Nächte. Mit Schwellenländerwährungen steigt die Zinsdifferenz und mit ihr das Kursrisiko.
Aktive Trader riskieren die Einstufung als gewerbsmässige Wertschriftenhändler nach Kreisschreiben Nr. 36, dann werden Gewinne einkommens- und AHV-pflichtig. Ausländische Broker liefern keinen e-Steuerauszug, die Handelshistorie exportieren Sie selbst.
Fazit: Klare Regeln und der passende Broker bestimmen den Erfolg im Forex Trading
Forex Trading ist der Handel mit Währungspaaren auf Hebel. Der Hebel alleine bestimmt jedoch nicht Ihr Risiko, sondern die Positionsgrösse. Legen Sie vor jeder Order fest, welchen Bruchteil des Kontos Sie verlieren dürfen, leiten Sie daraus die Lot-Grösse ab und setzen Sie den Stop Loss, bevor der Markt sich bewegt. Die meisten Verluste im Devisenhandel entstehen an dieser Stelle, nicht am Chart.
Der zweite Entscheid ist der Broker. Als Schweizer handeln Sie ausserhalb der EU-Regeln, darum bestimmt die Gesellschaft, bei der Sie sich registrieren, Ihren Hebel, Ihre Kosten und Ihren Schutz. Insgesamt empfehlen wir FP Trading als Testsieger für Schweizer Forex Trader.
FAQ – Meistgestellte Fragen zum Thema
Kann man mit Forex Trading Geld verdienen?
Ja, mit Forex Trading lässt sich Geld verdienen, die Mehrheit der Privatanleger verliert aber. Die ESMA zählte 2018 bei 74 bis 89 % der Privatkonten Verluste im CFD-Handel, weil Spread und Swap bei jedem Trade anfallen und der Hebel jeden Fehler vervielfacht. Dauerhaft verdienen Trader, die ihr Risiko je Trade begrenzen und ihre Regeln über viele Trades einhalten.
Kann man mit 100 Franken Forex Trading starten?
Ja, mit 100 Franken können Sie Forex Trading starten, weil Micro-Lots ab 1’000 Einheiten handelbar sind und ein Pip dann rund 10 Rappen wert ist. Nach der 2-%-Regel riskieren Sie je Trade 2 Franken, also ein Micro-Lot USD/CHF mit 20 Pips Stop-Abstand. In unserem Test liegt die Mindesteinzahlung bei FP Trading bei 100 CHF.
Welcher Hebel ist für Anfänger beim Forex Trading sinnvoll?
Für Anfänger ist beim Forex Trading ein Hebel von 1:10 bis 1:30 sinnvoll. Er bindet genug Margin, um die Positionsgrösse klein zu halten, und lässt bei einem Mini-Lot USD/CHF auf 1’000 Franken Konto Hunderte Pips Spielraum bis zum Stop-out. Bei FP Trading stellen Sie den Hebel im Kundenportal zwischen 1:1 und 1:500 ein.
Kann man Forex ohne Hebel handeln?
Ja, Forex lässt sich ohne Hebel handeln, indem Sie den Hebel auf 1:1 stellen. Ein Mini-Lot USD/CHF bindet dann bei einem Kurs von 0,8000 die vollen 8’000 Franken, Gewinn und Verlust je Pip bleiben bei einem Franken. Der Swap fällt trotzdem an, weil er auf die volle Positionsgrösse gerechnet wird.
Ist Forex Trading dasselbe wie Daytrading?
Nein, Forex Trading ist nicht dasselbe wie Daytrading. Forex bezeichnet den Markt, Daytrading die Haltedauer, bei der Positionen am selben Tag geschlossen werden. Swing-Trader halten Währungspaare Tage bis Wochen, Carry-Trader Monate, und beides ist ebenfalls Forex Trading.
Welcher Forex Broker ist der beste für Anfänger?
Der beste Forex Broker für Anfänger bietet eine tiefe Mindesteinzahlung, ein Demokonto ohne Ablaufdatum, einen einstellbaren Hebel und Micro-Lots, damit die erste Order klein bleibt. Prüfen Sie zusätzlich, unter welcher Gesellschaft Sie als Schweizer das Konto eröffnen. In unserem Test ist Capital.com der beste Forex Broker für Einsteiger.
Ist Forex Trading seriös?
Ja, Forex Trading ist seriös und in der Schweiz legal: Den Devisenmarkt tragen Banken, Unternehmen und Notenbanken, und Privatanleger handeln ihn über beaufsichtigte Broker. Unseriös sind Anbieter am Rand des Marktes, die Gewinne garantieren, per Telefon zur Einzahlung drängen oder Signale gegen Gebühr verkaufen. Prüfen Sie vor der Kontoeröffnung, welche Gesellschaft Ihr Vertragspartner ist, wer sie beaufsichtigt und ob Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen liegen.
