Die Wahl einer geeigneten Trading-Plattform ist der wohl wichtigste Punkt, wenn man mit dem Trading beginnen möchte. Dabei gilt es auf viele verschiedene Faktoren zu achten und nicht jede Plattform eignet sich für jeden Trader gleich gut. Deshalb sollte man sich nicht sprunghaft für eine Plattform entscheiden, sondern sich dies gut überlegen.

Doch wie geht man dabei zielgerichtet vor? Da es im Internet sehr viele Handelsplattformen gibt, ist die Auswahl manchmal etwas schwieriger als gedacht. Wir möchten an dieser Stelle Abhilfe schaffen und Ihnen die besten Handelsplattformen zeigen, auf die Sie innerhalb der Schweiz zugreifen können.

Die 7 besten Trading-Plattformen für die Schweiz im Vergleich

Folgende Schweizer Trading Plattformen haben wir verglichen:

  1. Swissquote – Die beste Trading Plattform für die Schweiz
  2. FP Markets – Etablierter Broker mit vielen Funktionen
  3. XTB – Gute Wahl für Schweizer Trader
  4. GBE Brokers – Von trading.de ausgezeichnet
  5. Vantage Markets – 1000+ CFDs auf verschiedene Assets
  6. eToro – Exzellenter Social Trading anbieter für Schweizer Händler
  7. Pepperstone – Trading View Social Champion

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die besten Trading-Plattformen für die Schweiz:

Die 7 besten Trading-Plattformen für die Schweiz im Vergleich

1. Swissquote – Die beste Trading Plattform für die Schweiz

Die offizielle Webseite von Swissquote für Schweizer Trader

Die Plattform Swissquote stammt aus der Schweiz und ist eine exzellente Wahl für Schweizer Trader. Sie dürfte so ziemlich jedem ein Begriff sein, der hier ansässig ist und sich mit verschiedenen Brokern beschäftigt und darf deshalb auf dem ersten Platz nicht fehlen.

Hier werden einem als Trader gleich eine Vielzahl an verschiedener Plattformen geboten, wozu auch der MetaTrader zählt, sowie die eigene CFXD Plattform. Beide sind sowohl auf dem Computer als auch auf dem Mobiltelefon verfügbar, sodass man auch von unterwegs aus handeln kann.

Bei Swissquote bekommt man als Schweizer Trader viele Tools und technische Indikatoren, die man verwenden kann, um leichter zu handeln und den Markt auszuwerten. Diese Plattform wurde durch die FINMA in der Schweiz zugelassen, geniesst also ein hohes Mass an Regulation. Der Kundenservice ist freundlich und 24 Stunden am Tag erreichbar, antwortet also auch schnell bei sämtlichen Rückfragen rund um das Thema Trading. Insgesamt ein wohlverdienter erster Platz!

  • MetaTrader 4 (MT4), MetaTrader 5 (MT5), CFXD-Plattform, mobile und webbasierte Apps​
  • Über 3 Millionen handelbare Instrumente, darunter Aktien, Anleihen, ETFs, Optionen, Futures, Rohstoffe, Devisen und Kryptowährungen​
  • Demo-Konten, islamische Konten, segregierte Konten, keine Mindesteinzahlung für Standardkonten​
  • Spread-basierte Gebühren für Forex- und CFD-Trading
  • Keine zusätzlichen Provisionen
  • Keine Einzahlungsgebühren
  • Zugelassen durch die FINMA in der Schweiz
  • Trennung von Kundengeldern, Schutz vor negativem Kontostand
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2. FP Markets – Etablierter Broker mit vielen Funktionen

Offizielle Webseite von FP Markets für Schweizer Trader

FP Markets ist ein etablierter und ausgezeichneter Broker für Schweizer Trader, der sich auf den Devisenhandel (Forex) spezialisiert hat. Das Besondere an dieser Plattform ist, dass auch Tradingkonten in Schweizer Währung (CHF) angeboten werden, weshalb diese Option von vielen hierzulande gerne genutzt wird. So kann man gleich mit den gewohnten Schweizer Franken handeln und einzahlen und muss diese nicht erst in Fremdwährungen umtauschen, was sehr positiv ist.

Neben Forex-Paaren können bei FP Markets auch Aktien, Rohstoffe, Indizes, ETFs und Kryptowährungen gehandelt werden, insgesamt über 10.000 Finanzprodukte. Diese Plattform wird von der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) und der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) reguliert, was eine hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit unterstreicht.

Ein attraktiver Aspekt für Trader ist der hohe Hebel von bis zu 1:500 auf bestimmte Assets, was die Handelsmöglichkeiten erheblich erweitert. FP Markets bietet verschiedene Handelsplattformen an, darunter MetaTrader 4 (MT4), MetaTrader 5 (MT5) und die IRESS-Plattformen, die alle mit modernen Funktionen und Werkzeugen ausgestattet sind​.

Die Kontoeröffnung bei FP Markets ist schnell und vollständig digital, mit einer Mindesteinzahlung von 100 AUD für internationale Kunden oder 50 USD/EUR/GBP/CHF für europäische und Schweizer Kunden. Es stehen verschiedene Kontotypen zur Verfügung, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Handelsstile zugeschnitten sind. Darüber hinaus gibt es ein kostenloses Demokonto, das sich ideal für Anfänger eignet​.

  • FP Markets wurde 2005 in Australien gegründet und hat über 15 Jahre Erfahrung im Markt.
  • Der Broker bietet über 10.000 Finanzprodukte an.
  • Die Mindesteinzahlung beträgt 100 AUD oder 50 CHF.
  • FP Markets bietet Hebelwirkung bis zu 1:500.
  • Es werden exzellente Plattformen wie MT4 oder MT5 geboten
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3. XTB – Gute Wahl für Schweizer Trader

Die offizielle Webseite von XTB für Schweizer Trader

XTB ist ein Multi-Asset-Broker, welcher Schweizer Tradern vorwiegend einen Zugang zum CFD-Handel, aber auch zu echten Aktien und ETFs gewährt. Insgesamt kann das Angebot des Anbieters mit mehr als 6.200 Finanzprodukten und einem Hebel von bis zu 1:30 für private Trader überzeugen. Insgesamt lassen sich auf XTB CFDs auf Devisen, Rohstoffe, Indizes und Kryptowährungen. Ausserdem sind Aktien und ETFs verfügbar.

Darüber hinaus ist dieser Broker in 11 Ländern niedergelassen und wird demnach auch mehrfach reguliert. Dabei wird der Broker unter anderem von der BaFin und der KNF reguliert. Deshalb kann der Broker als sehr sicher eingestuft werden.

Als Trading-Plattform konnte man bei XTB lange auch den MetaTrader verwenden. Dies ist allerdings nun nicht mehr möglich, was bedeutet, dass Trader nun mit der eigenen Plattform des Brokers „xStation 5” handeln müssen. Die Plattform ist aber mit vielen Charting-Tools ausgestattet und wird gerne von Tradern verwendet. Darüber hinaus können Trader die Plattform auch via App nutzen. 

Bei XTB gibt es auch die Möglichkeit, ein Demokonto zu eröffnen. Dies eignet sich besonders für Einsteiger, die erst noch eine eigene Strategie entwickeln müssen, um später am Markt wirklich profitieren zu können. Zudem können Trader auf XTB von einem breiten Schulungsangebot für Anfänger Gebrauch machen. 

  • Kostengünstige Transaktionen (Spreads ab 0,8 Pips) und gebührenfreies Konto
  • Kompetenter und 24 Stunden verfügbarer Kundenservice
  • Schnelle Orderausführungen
  • Einfach zu bedienende Trading-Plattform
  • Externe Nachrichten zu den Märkten stehen zur Verfügung
  • Verschiedene Analyse-Tools und Rechner stehen zur Verfügung
  • Keine Mindesteinzahlung notwendig
  • Einzahlungen ab 200 CHF sind kostenlos
  • 6.200+ Assets verfügbar
  • Aktien und ETF sowie CFDs auf Devisen, Rohstoffe, Indizes und Kryptowährungen
  • 1:30 Hebel
  • Mehrfach reguliert
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4. GBE Brokers – Von trading.de ausgezeichnet

GBE Brokers schweiz

GBE hat seinen Sitz auf Zypern und in Deutschland (Hamburg), wodurch dieser Broker nicht nur von der CySEC, sondern auch von der BaFin reguliert wird. GBE Brokers ist nicht nur von trading.de ausgezeichnet, sondern bietet den Handel neben der eigenen GBE Volume Trading App vor allem mit den beliebten Handelsplattformen MetaTrader 4 und MetaTrader 5 an, die jeweils mit zahlreichen Analysetools, Erweiterungsmöglichkeiten und Automatisierungen überzeugen können.

Auf GBE Brokers lassen sich mehr als 500 Assets günstig handeln und der Broker verfügt zudem über mehrere Kontomodelle. Durch eine Mindesteinzahlung von 500 CHF richtet sich der Broker nicht an jeden Trader, jedoch können die restlichen Konditionen durchaus überzeugen.

  • Der Kundenservice ist 24 Stunden verfügbar (Live-Chat, Telefon, GBE Portal und E-Mail)
  • Handel über MT4, MT5 und GBE Volume Trading App verfügbar
  • Spreads ab 0,0 Pips (mit Kommission)
  • Kommission ab 0,1 %
  • Über 500 Handelsinstrumente
  • Mehrfach reguliert (CySEC und BaFin)
  • Mehrere Kontotypen verfügbar
  • Hebel von bis zu 1:30
  • Aktien, Anleihen, Indizes, Devisen, Rohstoffe und Kryptowährungen verfügbar
  • Kostenloses Demokonto
  • 5+ Zahlungsmethoden verfügbar
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5. Vantage Markets – 1000+ CFDs auf verschiedene Assets

Vantage Markets - Offizielle Webseite für Schweizer Trader

Vantage Markets ist eine weitere Trading-Plattform, die mit hohen Hebeln und einem soliden Gesamtangebot überzeugen kann. Vantage Markets kann auch als Multi-Asset-Broker eingestuft werden, da man neben rund 50 Forex-Paaren auch mehr als 140 CFDs und über 5 Kryptowährungen handeln kann. Darüber hinaus wird der Broker mehrfach reguliert (CIMA, CySEC, VFSC, ASIC) und wird sogar von der KPMG geprüft. Der Hauptsitz des Anbieters befindet sich in Australien.

Spannend ist, dass Vantage Markets als einziger Broker unserer Liste hier als echter ECN-Broker eingestuft werden kann, was für den einen oder anderen Trader interessant sein könnte. Da der Broker in Australien ansässig ist, können Trader mit Hebel von bis zu 1:500 handeln. Um auch erfahrenere Trader anzusprechen, können Trader auf Vantage Marktes zwischen drei verschiedenen Kontotypen unterscheiden. Zudem ist auch ein kostenloses Demokonto verfügbar. 

Von der Trading-Plattform her hat Vantage Markets einiges zu bieten. Neben der eigenen Plattform sind auch eine App sowie eine Schnittstelle zu den Plattformen MetaTrader 4 und MetaTrader 5 verfügbar. 

  • MT4 und MT5 verfügbar
  • ECN-Broker
  • Sitz in Australien
  • Hebel bis zu 1:500
  • Mehrfach reguliert und KPMG geprüft
  • Insgesamt mehr als 700 Assets verfügbar
  • Spreads bereits ab 0,0 Pips je nach Kontomodell
  • Kommissionen ab 0 CHF
  • Mindesteinzahlung von 200 CHF
  • 5+ Zahlungsmodalitäten verfügbar
  • Support per Chat, Telefon, TeamViewer und Mail verfügbar
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6. eToro – Exzellenter Social Trading anbieter für Schweizer Händler

Offizielle Seite von eToro für Schweizer Trader

eToro ist ein sehr vielseitiger Broker und bestimmt jedem Trader ein Begriff. Der Social Trading Broker sitzt in Zypern und bietet seinen Nutzern mehr als 3.000 Assets zum Handel an, darunter auch Schweizer Tradern. Darüber hinaus werden Hebel von bis zu 1:30 ermöglicht und die Spreads beginnen ab 1,0 Pips.

In Sachen Trading-Plattformen bietet der Broker keine Möglichkeit an externe Plattformen wie den MetaTrader zu verbinden. Hier sind Trader auf die eignen Plattformen von eToro angewiesen. Bedeutet, man kann entweder im Web direkt auf eToro traden oder aber die App nutzen. 

Insgesamt lassen sich auf eToro Aktien, Indizes, Rohstoffe, Forex, ETFs und sogar Kryptos sowie NFTs handeln. Spannend ist hierbei, dass eToro seit kurzem ein eigenes Wallet zum Handel von Kryptowährungen anbietet. Demnach kann man nicht nur CFDs auf Kryptowährungen, sondern das echte Asset handeln.

Neben dem soliden Demokonto kann eToro besonders durch die Funktionen der Plattform glänzen. Obwohl die Analyse-Tools im Vergleich zum MetaTrader eher spärlich sind, überzeugt die Plattform mit dem Social- und Copy-Trading. Hierbei lässt sich eToro wie ein soziales Netzwerk nutzen und man kann mit anderen Tradern interagieren und Trades nachvollziehen oder kopieren. 

  • Hauptsitz in Zypern (CySEC reguliert)
  • Web-Trading und App verfügbar
  • 3.000+ Assets zum Handel verfügbar
  • Demokonto ist unlimitiert nutzbar
  • Spreads ab 1,0 Pips und 1 % Kommission auf Kryptowährungen
  • Aktien, Kryptos, Rohstoffe, Devisen, ETFs, NFTs 
  • 50 CHF Mindesteinzahlung
  • Guter Support über Live-Chat und Help-Center
  • 5+ Zahlungsmodalitäten verfügbar
> Jetzt ein Trading Konto bei der Plattform eToro eröffnen!(Risikohinweis: 70% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

7. Pepperstone – Trading View Social Champion

Pepperstone trading plattform für die Schweiz

Pepperstone ist eine angesehene Plattform mit Sitz in Australien und wird von mehreren führenden Finanzaufsichtsbehörden reguliert, darunter die Australian Securities and Investments Commission (ASIC), die Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich und die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC). Der Broker bietet über 1.200 Finanzprodukte an, darunter Devisen, Aktien, Rohstoffe, ETFs, Kryptowährungen und Indizes.

Pepperstone ermöglicht das Trading über verschiedene Plattformen wie MetaTrader 4 (MT4), MetaTrader 5 (MT5), cTrader und TradingView. Diese Plattformen sind sowohl auf dem Desktop als auch mobil verfügbar und bieten erweiterte Funktionen für alle Arten von Tradern, vom Anfänger bis zum Profi.

Ein attraktives Merkmal von Pepperstone sind die wettbewerbsfähigen Spreads, die bei 0,0 Pips beginnen können, sowie die niedrigen Handelsgebühren, insbesondere für Razor-Konten. Für diese Konten beträgt die Kommission 3,50 CHF pro 100.000 gehandelten Einheiten, was im Vergleich zu anderen Brokern günstig ist. Auch erhebt der Broker keine Einzahlungsgebühren und die Mindesteinzahlung beträgt 0 CHF, was den Einstieg besonders einfach macht.

  • Pepperstone bietet eine hohe Hebelwirkung von bis zu 1:400
  • Es gibt über 60 Währungspaare, einschliesslich Haupt-, Neben- und exotische Forex-Paare.
  • Es stehen mehr als 15 Kryptowährungen zum Trading zur Verfügung, darunter Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Dogecoin.
  • Pepperstone bietet auch Rohstoffe, einschliesslich Gold, Silber, Erdgas und Rohöl.
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Worauf ist bei der Auswahl einer Trading-Plattform in der Schweiz zu achten?

Auswahl Schweizer Trading Plattform

Im Vergleich wirkt jede der vorgestellten Trading-Plattformen stark, zumal es sich um die besten für Schweizer Trader handelt. Wenn es darum geht, die geeignete Plattform für sich zu finden, muss man sich mit den Feinheiten beschäftigen. Denn nicht jeder Broker eignet sich für jede Strategie. 

Im Folgenden soll deshalb explizit auf die Punkte eingegangen werden, die wir bei der Auswahl der besten Trading-Plattformen der Schweiz berücksichtigt haben und die auch Sie berücksichtigen sollten. 

Gebühren und Kosten

Swissquote - Gebühren

Bei vielen Brokern ist es üblich, dass für die verschiedensten Dinge Gebühren berechnet werden. Dies könnten beispielsweise Transaktionskosten sein, Spreads oder auch Kontoeröffnungsgebühren. 

In den meisten Fällen werden Sie direkt vom Broker über die genauen Kosten und Gebühren informiert. Seriöse Anbieter haben nämlich kein Problem damit, die Kostenstruktur von Beginn an transparent und verständlich offenzulegen. Macht ein Anbieter dies nicht, sollte man Vorsicht walten lassen. 

Wichtig ist, dass Sie die Gebühren und Kosten von Anfang an abschätzen und direkt in Ihre Trading-Strategie einbeziehen. Ausserdem sollten Sie beachten, dass es bei fast allen Brokern ein Mindestkapital gibt, das Sie auf Ihr Konto einzahlen müssen, um es nutzen zu können. Dies ist von Broker zu Broker unterschiedlich und sollte ebenfalls auf der Website des Brokers nachgelesen werden.

Wie Sie sicher schon bei der Auflistung der Broker bemerkt haben, gibt es einige, die auf Spreads und Kommissionen verzichten. Meistens gibt es dabei andere Kosten, die der Broker erhebt. Wichtig ist es also, einen günstigen Broker zu finden, dessen Kostenstruktur mit der eigenen Strategie vereinbar ist. Beispielsweise sind Tradern, die nur sehr langfristig anlegen, Spreads relativ egal, wobei es für Daytrader je nach Anlageklasse die wichtigste Gebühr sein kann. Hier muss jeder Trader die Konditionen subjektiv zu seiner Strategie betrachten.

Regulationen und Sicherheit

Die offizielle Webseite von der CySEC

Der wichtigste Aspekt ist mit Sicherheit der Schutz für Trader und die Regulierung der Broker. Seriöse Anbieter werden von öffentlichen Instanzen reguliert (Beispiel CySEC, BaFin) und verweisen auf der Website auch zu dieser Regulierung. Diese Regulierungen überwachen die Broker und stellen sicher, dass Anleger geschützt werden. Hat ein Broker keine Regulierung, dann sollte man die Finger davon lassen. 

Selbiges gilt für die anderweitige Sicherheit der Trader. Seriöse Anbieter bewahren die Kundengelder stets getrennt von den Unternehmensgeldern auf und bieten im Zweifel sogar einen Anlageschutz an und verzichten auf eine Nachschusspflicht. Bei der Auswahl der richtigen Trading-Plattform sollte man auf diese Sicherheitsaspekte unbedingt achten. 

Weitere Punkte für einen seriösen Anbieter

Doch was spricht neben diesen Punkten noch für einen seriösen Anbieter? Zunächst sollte man sich die Website ansehen und schauen, ob es einen Hinweis auf die rechtlichen Bedingungen (Datenschutzbestimmungen, Nutzungsbedingungen etc.) und natürlich das Impressum gibt. Dort finden Sie die wichtigsten Informationen über den Anbieter und sehen, an welche Richtlinien er sich hält. Im besten Fall finden Sie auch einen Hinweis auf das zuständige Finanzamt.

Steuern bei den verschiedenen Anbietern

Steuern für Schweizer Trader

Beim Thema Steuern gibt es eigentlich keine Unterschiede zwischen den Anbietern, zumal keiner der Anbieter einen Sitz in der Schweiz hat und demnach die steuerlichen Aspekte für Schweizer nicht vereinfacht werden. Würde sich eine der Plattformen in der Schweiz befinden, so könnte er als steuereinfach bezeichnet werden. Dabei werden Steuern entweder automatisch abgeführt oder das entsprechende Formular für die Steuererklärung wird automatisch generiert. Dabei müssen Sie sich um die Steuerlast keine Gedanken mehr machen. 

Steuern bei nicht-steuereinfachen Anbietern

Ansonsten gilt es im Voraus zu wissen, ob die gehandelten Finanzprodukte zu gewerblichen oder privaten Zwecken gehandelt werden. Ist Letzteres der Fall, fallen in der Regel keine Steuern auf die Finanzprodukte in der Schweiz an. Als gewerblicher Händler müssen Sie jedoch Steuern zahlen. Die Finanzbehörden neigen dazu, auch private Händler als gewerblich einzustufen und z. B. den Gewinn aus einem Wertpapier dem persönlichen Einkommen hinzuzurechnen.

Kriterien zur Bewertung von gewerbsmässig und privat

Die Unterscheidung zwischen gewerblich und privat wurde von der ESTV anhand folgender Punkte vorgenommen:

  • Bei Derivaten- und Optionen-Handel: Diese dürfen nur als Sicherheit als eigene Wertschrift gehandelt werden
  • Ihre Finanzprodukte wurden mindestens 6 Monate gehalten
  • Die Summe Ihrer gekauften und verkauften Wertpapiere beträgt in einem Kalenderjahr maximal das 5-fache von der Summe zu Beginn der Steuerperiode
  • Kapitalgewinne dürfen nie mehr als 50 % Ihres Einkommens ausmachen
  • Die Finanzprodukte wurden eigenfinanziert

Prinzipiell wird der Handel in der Schweiz also relativ schnell als gewerblich bezeichnet. Wie hoch die Steuerlast dann effektiv ist, hängt von vom Einkommen und den Finanzprodukten ab. Im Zweifel sollten Sie immer einen Steuerberater aufsuchen. 

Features und Tools

Vor allem, wenn es darum geht, eine Trading-Plattform zu wählen, sind die Features und Tools das A und O. Neben den Konditionen des Brokers und dem Angebot spielen dabei folgende Punkte eine Rolle und sollten bei der Wahl beachtet werden:

Benutzerfreundlichkeit und Design

Swissquote - ETrading Funktion

Manche Trading-Plattformen sind speziell für Anfänger ausgelegt und andere richten sich an bereits erfahrene Trader. Je nach Plattform merkt man dabei in der Benutzerfreundlichkeit Unterschiede. Plattformen für Profis sehen meistens etwas altmodischer aus und sind schwerer zu bedienen als Plattformen für Anfänger. Dafür bieten sie meistens mehr Funktionen. So oder so sollte man darauf achten, dass die Lernkurve nicht zu steil und die Plattform nutzbar ist. 

Mobilität

Die meisten Trader nutzen Trading-Apps, um auch unterwegs traden zu können. Egal, ob es sich um eine externe Plattform wie dem MetaTrader oder um die eigene Plattform eines Brokers geht: Eine App sollte verfügbar sein und im Funktionsumfang der normalen Version in nichts nachstehen. 

Analyse-Tools und Werkzeuge

Auch die Auswahl an Werkzeugen sollte man beachten. Manche Plattformen wie beispielsweise TradingView bieten nahezu jeden Indikator an und es lassen sich einfach Linien ziehen und Kurse auswerten. Andere Plattformen sind in diesem Punkt oft spärlich bestückt. Bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, dass der Anbieter alle für Ihre Strategie nötigen Werkzeuge bereithält. 

Ordertypen

Auch dieser Punkt ist je nach Strategie wichtig. Manche Trader nutzen viele verschiedene Ordertypen, wie beispielsweise Stop-Loss oder Trailing-Stop. Sollten Sie diese Ordertypen brauchen, so muss die Plattform diese natürlich unterstützen. 

Ausführungsgeschwindigkeit

Besonders im HFT-Bereich, aber auch im Daytrading und Scalping ist es wichtig, dass die Plattform dazu in der Lage ist, Orders schnell und sicher auszuführen. Verzögerungen können den Gewinn schmälern und die Strategie brüchig machen. Informieren Sie sich je nach Anbieter, ob die Ausführungsgeschwindigkeit mit Ihrer Strategie übereinstimmt.

Spezielle Funktionen

Manche Trading-Plattformen bieten weitere spezielle Funktionen an, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Bei eToro wäre dies beispielsweise der starke Social-Trading-Aspekt. Dabei können solche Funktionen spezielle Tools, ein Wirtschaftskalender, Signale oder Ähnliches sein. Diese Punkte sind nicht Pflicht, können aber das Trading-Erlebnis durchaus verbessern.

Verfügbare Märkte und Währungen

Verfügbare Märkte und Währungen bei Swissquote

Natürlich sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass der Anbieter genügend Assets zum Handel anbietet. Dabei ist die Masse alleine nicht ausschlaggebend, sondern auch hier kommt es auf die Strategie an. Wenn Sie beispielsweise ein Forex-Trader sind, muss der Broker natürlich viele Währungspaare anbieten.

Mittlerweile kann man die meisten Broker als Mulit-Asset-Broker bezeichnen, da sie mehr als eine Anlageklasse anbieten. Besonders beliebte Assets werden von fast allen Anbietern angeboten. Dennoch sollten Sie sich das Angebot auf der Website des jeweiligen Anbieters genau anschauen, bevor Sie sich für eine Trading-Plattform entscheiden.

So funktioniert die Kontoeröffnung (Anleitung)

Nachdem Sie sich für Ihren bevorzugten Broker entschieden haben, können Sie direkt mit der Eröffnung eines Handelskontos beginnen. Doch was ist dabei zu beachten? Bei der Kontoeröffnung durchlaufen Trader bei fast jedem Broker einen sehr ähnlichen und schnellen Prozess. Dennoch sollten Sie sich Zeit nehmen und bei der Kontoeröffnung nichts überstürzen, zumal manche Anbieter auch Kontoeröffnungsgebühren erheben. Folgend zeigen wir Ihnen, wie der Prozess generell ausschaut. 

Schritt 1: Wahl des richtigen Kontos

Konto bei Swissquote eröffnen

Zunächst sollten Sie sich überlegen, welches Konto Sie wählen möchten. Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, ein Handelskonto oder ein Demo-Handelskonto zu eröffnen. Bei Letzterem erwartet Sie eine Art simuliertes Handelskonto, das vor allem zu Übungszwecken dient. Als Anfänger wäre dies natürlich die beste erste Anlaufstelle. Wenn Sie aber schon etwas Erfahrung haben, können Sie natürlich auch direkt das echte Handelskonto nutzen.

Bei verschiedenen Anbietern haben Sie zudem die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Live-Trading-Konten zu wählen, die jeweils unterschiedliche Merkmale aufweisen. Diese können sich vor allem auf den Marktzugang beziehen, d. h. mit einem Live-Konto haben Sie z. B. einen breiteren Zugang als mit einem anderen. Letztendlich ist es Ihre Entscheidung.

Schritt 2: Eingabe Ihrer Daten

Dateneingabe bei Swissquote Kontoeröffnung

Nachdem Sie sich für ein Live-Konto entschieden haben, müssen Sie zunächst damit rechnen, dass einige persönliche Daten von Ihnen abgefragt werden. Dazu gehören natürlich Vor- und Nachname, Adresse, Wohnort etc. Das alles muss natürlich korrekt eingegeben werden, sonst kann der Eröffnungsprozess nicht richtig funktionieren. Das gilt natürlich auch für Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Telefonnummer, mit denen Sie Ihr Konto später auch verifizieren müssen. Dazu erhalten Sie in der Regel eine E-Mail oder eine SMS.

Schritt 3: Verifizierung des Kontos

Swissquote Kontoverifizierung

Nach dem Anklicken des Links, den Sie per E-Mail oder SMS erhalten haben, können Sie direkt mit der Verifizierung fortfahren. Viele Broker verlangen einen gültigen Personalausweis oder ein anderes Dokument, das Ihre Identität bestätigt. Dieses müssen Sie in der Regel auf Ihr Konto hochladen, am besten natürlich im PDF- oder JPG-Format, damit es anschliessend verifiziert werden kann. Hier ist etwas Geduld gefragt, da diese Dokumente meist sehr genau geprüft werden. Wenn man das geschafft hat, hat man schon einiges an Arbeit hinter sich.

Wichtig: Dieses Verfahren ist in den meisten Ländern mittlerweile Pflicht und wird auch als KYC-Verfahren bezeichnet. Dabei gilt es vor allem, Anleger zu schützen. Verzichtet ein Anbieter auf diese Verifizierung, sollte man Vorsicht walten lassen. Nicht jeder Anbieter verlangt aber sofort die Verifizierung und kann demnach auch aufgeschoben werden. Wir empfehlen jedoch, dies sofort zu machen. 

Schritt 4: Eingabe Ihrer Zahlungsdaten

Einzahlung bei Swissquote

Um Ein- und Auszahlungen vornehmen zu können, müssen Sie auch Ihre Bankverbindung angeben. Dazu gehören die IBAN und weitere wichtige Details. Auch diese müssen natürlich korrekt eingegeben werden, sonst dauert der Eröffnungsprozess etwas länger. Achten Sie auch auf die Aktualität und Vollständigkeit Ihrer Daten. Wurden diese akzeptiert, können Sie direkt damit beginnen, Geld auf Ihr Konto einzuzahlen.

Bei den meisten Anbietern kann man mittlerweile auch einfach Karten hinterlegen oder sogar E-Wallets oder PayPal verwenden. 

Schritt 5: Einzahlung des Mindestkapitals

Mindesteinzahlung bei Swissquote

Bei vielen Konten muss direkt ein sogenannter Mindestbetrag eingezahlt werden. Dies dient auch dazu, Ihr Handelskonto zunächst zu aktivieren. Damit können Sie dann direkt handeln, indem Sie Ihre ersten Finanzprodukte kaufen. Wie hoch dieser Mindestbetrag ist, können wir Ihnen pauschal nicht sagen, das kann wiederum von Broker zu Broker variieren. Sie sollten nur von vornherein sicherstellen, dass Sie diesen Betrag in Ihr Trading-Budget einplanen müssen, um dann wirklich das Trading-Live-Konto vollständig zu eröffnen.

Schritt 6: Zurechtfinden auf dem Konto und mit dem Trading starten

Swissquote Mobile

Wenn Sie alles erledigt haben, kann man mit dem eigentlichen Trading beginnen. Wir empfehlen Ihnen, sich zunächst etwas Zeit zu nehmen, um sich im Konto zurechtzufinden. 

Um schon zu Beginn ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das Konto des jeweiligen Brokers aufgebaut ist, können Sie vorab die Funktion eines Trading-Demokontos nutzen, das vom Format her genauso aufgebaut ist wie das Live-Konto. Dort könnte man auch direkt das Ausführen von Orders üben. 

Hat man sich zurechtgefunden, kann man bereits mit dem Trading beginnen. Dabei kann man bei den meisten Brokern sehr ähnlich nach Finanzprodukten suchen und Order entweder direkt aus dem Chart heraus oder aus der Ordermaske heraus tätigen. 

Fazit – Es gibt sehr gute Schweizer Trading Plattformen

Die Wahl des richtigen Brokers ist zweifelsohne eine der wichtigsten Entscheidungen in der gesamten Trading-Karriere, weshalb sie etwas umfangreicher, aber dennoch übersichtlich gestaltet sein sollte. An erster Stelle steht dabei die Sicherheit einer Trading-Plattform, welche das Fundament bildet. Direkt neben diesem Kriterium stehen dann das Angebot des Brokers und die Konditionen, die er bietet. Danach kann man sich noch weitere spezielle Funktionen der Plattform anschauen. 

In unserem Test konnte dabei vor allem die Trading-Plattformen der Broker XTB, Capital.com, FP Markets, GBE Brokers, Vantage Markets, eToro und Pepperstone überzeugen. Die hauseigenen Plattformen dieser Anbieter sind sehr solide und viele bieten auch Schnittstellen zu externen Plattformen wie dem MetaTrader, cTrader oder TradingView an.

> Jetzt ein Trading Konto bei der Plattform Swissquote eröffnen!(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

FAQ – Meistgestellte Fragen zu den besten Trading-Plattformen für Schweizer Trader

Was sind die besten Trading-Plattformen in der Schweiz?

Die besten Anbieter sind in unserem Test XTB, Vantage Markets, eToro, Capital.com, Pepperstone, FP Markets und GBE Brokers. Hier handeln Sie auf jeden Fall zu sehr transparenten Konditionen und mit einem überwiegend umfangreichen Angebot, das alle weltweit dominierenden Märkte umfasst. Vom Handel mit Kryptowährungen bis hin zum Wertpapierhandel ist alles dabei. Darüber hinaus werden spezielle Schulungsmaterialien angeboten, mit denen man sich ganz einfach eine Handelsstrategie aufbauen kann. 

Welche Trading-Plattformen sind seriös?

Auch hier können wir auf diese 7 Plattformen verweisen. Sie haben sich im Vergleich als die seriösesten Plattformen erwiesen, vor allem unter Berücksichtigung der staatlichen Regulierungen. Diese sind die Grundlage für einen sicheren Handel bei einem Broker, insbesondere im Hinblick auf Ihre persönlichen Daten und Ihr eingesetztes Kapital. Gerade deshalb sollten Sie bei einem Broker immer darauf achten, ob er sich an staatliche Regulierungen hält. Dies lässt sich anhand des Impressums und der Angabe der zuständigen Finanzbehörde erkennen.

Ist die Eröffnung eines Kontos bei einer Trading-Plattform kostenlos?

In den meisten Fällen ja. Ein Konto kann bei fast jedem Broker kostenlos eröffnet werden. Zur Eröffnung benötigen Sie in den meisten Fällen lediglich Ihre E-Mail-Adresse und einige persönliche Daten. Manche Anbieter verlangen Kontoeröffnungsgebühren. Diese Anbieter sind aber über die Jahre immer weniger geworden und teilen dies transparent auf den jeweiligen Websites mit. 

Res Marty
Res ist ein Anleger aus der Schweiz mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Für trading.ch kuratiert, recherchiert und selektiert Res anlagerelevantes Wissen und bereitet es so auf, dass Trader auf Basis persönlicher Kriterien zwischen verschiedenen Anlageformen qualitativ wählen können.
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